Vier Niederlagen in fünf Spielen: Hinter den Lausitzer Füchsen liegt eine schwierige Vorbereitung auf die neue Zweitliga-Saison. Coach Rohrbach musste wegen Verletzungen improvisieren. Unter dem Strich stehen 28 Gegentore – aber auch ein Mutmacher.
Die Aufnahmen des Wochenendes vom Glasmacherpokal zeigen meistens einen nachdenklichen Dirk Rohrbach hinter der Bande der Füchse. Der Coach spürt, dass er und sein Team noch viel Arbeit vor sich haben, bevor die 2. Bundesliga am 17. September in die neue Saison startet. Fit muss das Team jedoch schon am kommenden Sonntag sein. Dann steht das Auswärtsspiel im DEB-Pokal beim EV Landsberg auf dem Programm. Im Duell gegen den Drittligisten wird sich zeigen, wie die Leistungen während der Vorbereitung einzuordnen sind. Denn auch im Eishockey sind Vorbereitung und Pflichtspiele oftmals zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Dennoch warnt Rohrbach: »Uns fehlt noch die Abstimmung untereinander und in manchen Zweikämpfen auch die letzte Bissigkeit.«
Die insgesamt 28 Gegentore in fünf Testpartien sind ein Warnsignal, auch wenn die Füchse mit dem EHC Wolfsburg, dem tschechischen Erstligisten HC Pilsen und der Nationalmannschaft Polens gegen drei hochkarätige Kontrahenten gespielt haben. Den Abschluss bildete am Sonntagabend die 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen gegen Polen. Auch wenn die Füchse in dieser Partie einen Überraschungserfolg knapp verpassten, taugt die Leistung als Mutmacher. Denn die Steigerung im Vergleich zu den vorangegangenen Spielen war durchaus sichtbar. Die RUNDSCHAU zieht eine Bilanz der Vorbereitungsspiele und sagt, worauf es in den einzelnen Mannschaftsteilen jetzt ankommt.
Unter Dauerbeschuss: Torhüter Ryan MacDonald (r.) soll durch viel Spielpraxis zu seiner alten Form finden. Foto: Aswendt
Torwart: Für Ryan MacDonald sind die vielen Gegentreffer schmerzlich. Nach der langen Verletzungspause sucht auch der Kanadier seine gewohnte Form. Er soll über so viel wie möglich Spielpraxis zu alter Leistungsstärke zurückfinden. Deshalb gönnte Coach Rohrbach dem Keeper auch am Wochenende beim Glasmacherpokal keine Pause. Denn die Füchse brauchen einen MacDonald in Topform, um erfolgreich zu sein.
Abwehr: Die Defensive war während der Vorbereitung immer wieder von Verletzungen gebeutelt. Robert Bartlick (Adduktoren) wird wahrscheinlich auch im Pokal in Landsberg fehlen. Sven Valenti fiel zwischenzeitlich wegen einer Rückenverletzung aus. Er soll am heutigen Dienstag ins Training einsteigen. Um die Not zu lindern, wurde in Marc Hemmerich ein Probetrainierer geholt. Ihm fehlt jedoch derzeit die nötige Fitness. Eventuell kommt Hemmerich zunächst für den Kooperationspartner Jonsdorf in der Regionalliga zum Einsatz.
Angriff: Die erste Reihe mit den beiden Routiniers Ervin Masek und Richard Hartmann sowie Danny Albrecht ist auf einem guten Weg, muss aber an der Feinabstimmung arbeiten. Die zweite Reihe hat durch das Comeback der zwischenzeitlich verletzten Neuzugänge Peter Szabo und Mike Forgie an Qualität gewonnen. Noch nicht ins Rollen gekommen ist dagegen die junge dritte Reihe, die in der Vorsaison stark aufgetrumpft hatte.
Zum Thema:
Abschiedsparty im Weißwasseraner Freiluftstadion
Das legendäre Weißwasseraner Freiluftstadion muss ab Oktober der neuen Eishalle weichen. Bevor der Abriss der knapp 50 Jahre alten Wilhelm-Pieck-Arena beginnt, können die Eishockey-Fans am Samstag noch einmal Abschied nehmen von der ehemaligen Heimstätte von Dynamo Weißwasser. Ab 15 Uhr gibt es Gespräche mit ehemaligen und aktuellen Spielern. Bei einer Versteigerung kommen einige Teile des Stadions unter den Hammer. Zudem gibt es Fanartikel, die extra für diesen Anlass angefertigt wurden. Ab 21 Uhr veranstaltet dann der Golden Club die Abschiedsdisco zur Abschiedsparty.
Die Aufnahmen des Wochenendes vom Glasmacherpokal zeigen meistens einen nachdenklichen Dirk Rohrbach hinter der Bande der Füchse. Der Coach spürt, dass er und sein Team noch viel Arbeit vor sich haben, bevor die 2. Bundesliga am 17. September in die neue Saison startet. Fit muss das Team jedoch schon am kommenden Sonntag sein. Dann steht das Auswärtsspiel im DEB-Pokal beim EV Landsberg auf dem Programm. Im Duell gegen den Drittligisten wird sich zeigen, wie die Leistungen während der Vorbereitung einzuordnen sind. Denn auch im Eishockey sind Vorbereitung und Pflichtspiele oftmals zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Dennoch warnt Rohrbach: »Uns fehlt noch die Abstimmung untereinander und in manchen Zweikämpfen auch die letzte Bissigkeit.«
Die insgesamt 28 Gegentore in fünf Testpartien sind ein Warnsignal, auch wenn die Füchse mit dem EHC Wolfsburg, dem tschechischen Erstligisten HC Pilsen und der Nationalmannschaft Polens gegen drei hochkarätige Kontrahenten gespielt haben. Den Abschluss bildete am Sonntagabend die 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen gegen Polen. Auch wenn die Füchse in dieser Partie einen Überraschungserfolg knapp verpassten, taugt die Leistung als Mutmacher. Denn die Steigerung im Vergleich zu den vorangegangenen Spielen war durchaus sichtbar. Die RUNDSCHAU zieht eine Bilanz der Vorbereitungsspiele und sagt, worauf es in den einzelnen Mannschaftsteilen jetzt ankommt.
Torwart: Für Ryan MacDonald sind die vielen Gegentreffer schmerzlich. Nach der langen Verletzungspause sucht auch der Kanadier seine gewohnte Form. Er soll über so viel wie möglich Spielpraxis zu alter Leistungsstärke zurückfinden. Deshalb gönnte Coach Rohrbach dem Keeper auch am Wochenende beim Glasmacherpokal keine Pause. Denn die Füchse brauchen einen MacDonald in Topform, um erfolgreich zu sein.
Abwehr: Die Defensive war während der Vorbereitung immer wieder von Verletzungen gebeutelt. Robert Bartlick (Adduktoren) wird wahrscheinlich auch im Pokal in Landsberg fehlen. Sven Valenti fiel zwischenzeitlich wegen einer Rückenverletzung aus. Er soll am heutigen Dienstag ins Training einsteigen. Um die Not zu lindern, wurde in Marc Hemmerich ein Probetrainierer geholt. Ihm fehlt jedoch derzeit die nötige Fitness. Eventuell kommt Hemmerich zunächst für den Kooperationspartner Jonsdorf in der Regionalliga zum Einsatz.
Angriff: Die erste Reihe mit den beiden Routiniers Ervin Masek und Richard Hartmann sowie Danny Albrecht ist auf einem guten Weg, muss aber an der Feinabstimmung arbeiten. Die zweite Reihe hat durch das Comeback der zwischenzeitlich verletzten Neuzugänge Peter Szabo und Mike Forgie an Qualität gewonnen. Noch nicht ins Rollen gekommen ist dagegen die junge dritte Reihe, die in der Vorsaison stark aufgetrumpft hatte.
Zum Thema:
Abschiedsparty im Weißwasseraner Freiluftstadion
Das legendäre Weißwasseraner Freiluftstadion muss ab Oktober der neuen Eishalle weichen. Bevor der Abriss der knapp 50 Jahre alten Wilhelm-Pieck-Arena beginnt, können die Eishockey-Fans am Samstag noch einmal Abschied nehmen von der ehemaligen Heimstätte von Dynamo Weißwasser. Ab 15 Uhr gibt es Gespräche mit ehemaligen und aktuellen Spielern. Bei einer Versteigerung kommen einige Teile des Stadions unter den Hammer. Zudem gibt es Fanartikel, die extra für diesen Anlass angefertigt wurden. Ab 21 Uhr veranstaltet dann der Golden Club die Abschiedsdisco zur Abschiedsparty.
Von Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau