Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Tommy will ein toller Torwart werden
10.09.2010 | 10:12 Uhr von
Tommy Lysk ist acht Jahre, spielt bei den Bambinis und weiß schon genau, was er einmal werden will: ein Lausitzer Fuchs.
Am Sonnabend sind Tommy, sein Bruder Eddy und der Rest der Familie bei der Abschiedsparty vom alten Eisstadion dabei. „Mir fehlt noch eine Spielerkarte mit Unterschrift von Martin Niemz, und außerdem treffe ich hier viele Kumpels“, begründet Tommy Lysk seine Vorfreude.

Dass der Weißwasseraner mit seinen acht Lenzen bereits ein waschechter Füchse-Fan ist, wundert nicht. Seit 2008 steht er schon bei den Bambinis vom Eissport Weißwasser (ESW) im Tor. Als Torwart hat er damit in der letzten Saison maßgeblich zum Erfolg der jüngsten Liga-Nachwuchsspieler des ESW und zum Erreichen des Bambini-Pokals beigetragen. Tommy ärgert es zwar, dass seine Mannschaft mit ihm schimpft, wenn doch mal ein gegnerischer Puck – trotz vollem Körpereinsatz – in sein Gehäuse rutscht. Trotzdem ist der Bambini mit Feuereifer bei der Sache. „Am schönsten finde ich es, wenn ich im Penalty halten muss“, erzählt der Schlussmann.

Tommy Lysk freut sich aufs neue Stadion, um dort für seinen großen Traum vom Profi-Torwart zu trainieren.Foto:jr

Ein Vorbild hat Tommy, der einmal bei den Profis der Lausitzer Füchse spielen will, natürlich auch. Es ist Sebastian „Elle“ Elwing. „So gut wie der will ich auch mal werden.“ Dafür muss der Achtjährige jedoch noch viele Jahre trainieren. So, wie sein Vorbild, der es aus dem Fuchsbau bis in die Deutsche Eishockeyliga schaffte. Dort steht er aktuell beim EHC München im Tor.

Für Tommy ist so ein sportlicher Höhenflug aus heutiger Sicht noch kein Problem. „Ich trainiere ja regelmäßig, und Spaß macht es mir auch.“ Angespornt wird der Jung-Goalie außerdem von seinem großen Bruder Eddy. Auch er trägt bereits das Spielershirt des ESW, stürmt erfolgreich für die Kleinschüler. „Elwing ist zwar mein Vorbild. Doch durch Eddy habe ich eigentlich erst richtig Lust bekommen, Eishockey zu spielen“, verrät Tommy.

Während sein Bruder oft schon selbstständig zum Training ins Eisstadion geht, achtet beim kleinen Bruder noch die Mutti darauf, dass alles klappt. Sie fährt Tommy zwischen zu Hause, Schule und Eisstadion hin und her, reist so oft es möglich ist bei Auswärtsspielen im Teambus mit und feuert ihn – sowie Bruder Eddy – natürlich bei Heimspielen an. „Dadurch, dass beide Jungs aktiv Eishockey spielen, mache ich das schon seit sieben Jahren“, verrät Britta Lysk am Rande der Bande, wo sie meist das Training ihrer Jungs mit verfolgt.

Warum am Sonnabend in Weißwasser eine große Party im alten Eisstadion stattfindet, weiß Nachwuchstorwart Tommy Lysk übrigens genau: „Wir kriegen doch eine neue Eishalle gebaut. Ich glaube, die wird ganz schön, und dann gefällt mir das Training bestimmt noch viel besser.“

Von Sabine Larbig

Quelle: SZ-Online
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