Dirk Rohrbach trainiert die Lausitzer Füchse. Seine sportliche Laufbahn begann schon 1978 – in der Laufgruppe von Dynamo.
In den letzten Wochen war Dirk Rohrbach oft im alten Freiluftstadion: Um sich in der Traditionssportstätte an vergangene Zeiten zu erinnern oder Besuchern und Vertretern befreundeter Klubs einen letzten Blick auf das einstige Aushängeschild von Weißwasser zu gewähren, bevor es abgerissen wird. „Die vielen Zuschauer, die hier spielenden Stars der weltweiten Eishockeyszene, das enorm große Stadion – im Vergleich zur heutigen Eishalle – und die ganze Atmosphäre waren einfach riesig“, erinnert sich der 38-Jährige. Schon als Nachwuchsspieler genoss er die Kulisse und das Flair im Wilhelm-Pieck-Stadion. Die Begeisterung für den aktiven Eishockeysport und die packenden Derbys der Dynamos – von denen viele Spieler zum DDR-Nationalteam gehörten – spornten ihn an, regelmäßig zu trainieren und an sich zu arbeiten. „Schon als Kind wollte ich das alles einmal als erwachsener Spieler vom Oval aus selbst erleben“, bekennt Dirk Rohrbach.
Leicht war der Weg – von der Laufgruppe über Stürmer in der 2. Bundesliga bis zum Trainer – nicht. Vor allem die Trainings- und Wettkampfjahre im Kunsteisstadion forderten Kondition und Stehvermögen. Zweimal pro Woche trainierte hier nämlich auch der Nachwuchs unter freiem Himmel: bei Regen, Sturm und Schnee. Besonders schlimm war es bei klirrender Kälte. „Wenn wir beim Spiel da den Puck mit dem Schlittschuh annahmen, gab es oft einen lauten Knall und die Schiene war gebrochen. Ausreichender Ersatz war aber bei der damaligen Mangelwirtschaft schwierig und so sorgte die Kälte nicht nur bei den Trainern für Sorgenfalten“, weiß Dirk Rohrbach.
Selbst die engen Pausenkabinen seien gewöhnungsbedürftig gewesen. „Vor allem hörte man durch die Wände jedes Wort vom gegnerischen Trainer, wusste so über die im nächsten Drittel geplante Taktik bescheid.“ So was sei heute ebenso undenkbar wie 20 Minuten anstehen nach einer Bratwurst. „Doch früher war all dies ganz normal“, so Dirk Rohrbach.
Der ESW-Trainer Dirk Rohrbach im alten Eisstadion in Weißwasser. Foto: Johannes Rehle
Für ihn gehörte ebenfalls zur „Normalität“, dass Großvater oder Vater ihn schon in jüngsten Jahren ins Pieck-Stadion mitnahmen. Immerhin war Großvater Siegfried im Jahr 1932 einer der Gründer der Eishockeytradition in Weißwasser. Der Stürmer wurde mit seinem Team sogar Schlesischer Meister. Er und Sohn Peter, der bis zur Jugendmannschaft mitspielte, legten den Grundstein für die Eishockey-Karriere von Dirk Rohrbach.
Als Füchse-Trainer freut der sich nun aufs neue Eisstadion. „Es motiviert den Nachwuchs, die Profis, Sponsoren und Publikum.“ Damit trage es zur Entwicklung des Aushängeschildes von Weißwasser bei.
In den letzten Wochen war Dirk Rohrbach oft im alten Freiluftstadion: Um sich in der Traditionssportstätte an vergangene Zeiten zu erinnern oder Besuchern und Vertretern befreundeter Klubs einen letzten Blick auf das einstige Aushängeschild von Weißwasser zu gewähren, bevor es abgerissen wird. „Die vielen Zuschauer, die hier spielenden Stars der weltweiten Eishockeyszene, das enorm große Stadion – im Vergleich zur heutigen Eishalle – und die ganze Atmosphäre waren einfach riesig“, erinnert sich der 38-Jährige. Schon als Nachwuchsspieler genoss er die Kulisse und das Flair im Wilhelm-Pieck-Stadion. Die Begeisterung für den aktiven Eishockeysport und die packenden Derbys der Dynamos – von denen viele Spieler zum DDR-Nationalteam gehörten – spornten ihn an, regelmäßig zu trainieren und an sich zu arbeiten. „Schon als Kind wollte ich das alles einmal als erwachsener Spieler vom Oval aus selbst erleben“, bekennt Dirk Rohrbach.
Leicht war der Weg – von der Laufgruppe über Stürmer in der 2. Bundesliga bis zum Trainer – nicht. Vor allem die Trainings- und Wettkampfjahre im Kunsteisstadion forderten Kondition und Stehvermögen. Zweimal pro Woche trainierte hier nämlich auch der Nachwuchs unter freiem Himmel: bei Regen, Sturm und Schnee. Besonders schlimm war es bei klirrender Kälte. „Wenn wir beim Spiel da den Puck mit dem Schlittschuh annahmen, gab es oft einen lauten Knall und die Schiene war gebrochen. Ausreichender Ersatz war aber bei der damaligen Mangelwirtschaft schwierig und so sorgte die Kälte nicht nur bei den Trainern für Sorgenfalten“, weiß Dirk Rohrbach.
Selbst die engen Pausenkabinen seien gewöhnungsbedürftig gewesen. „Vor allem hörte man durch die Wände jedes Wort vom gegnerischen Trainer, wusste so über die im nächsten Drittel geplante Taktik bescheid.“ So was sei heute ebenso undenkbar wie 20 Minuten anstehen nach einer Bratwurst. „Doch früher war all dies ganz normal“, so Dirk Rohrbach.
Für ihn gehörte ebenfalls zur „Normalität“, dass Großvater oder Vater ihn schon in jüngsten Jahren ins Pieck-Stadion mitnahmen. Immerhin war Großvater Siegfried im Jahr 1932 einer der Gründer der Eishockeytradition in Weißwasser. Der Stürmer wurde mit seinem Team sogar Schlesischer Meister. Er und Sohn Peter, der bis zur Jugendmannschaft mitspielte, legten den Grundstein für die Eishockey-Karriere von Dirk Rohrbach.
Als Füchse-Trainer freut der sich nun aufs neue Eisstadion. „Es motiviert den Nachwuchs, die Profis, Sponsoren und Publikum.“ Damit trage es zur Entwicklung des Aushängeschildes von Weißwasser bei.
Von Sabine Larbig
Quelle: SZ-Online