Die Lausitzer wollen den Eishockey-Standort Weißwasser seriös sichern.
Im Frühjahr hat sich Dirk Rohrbach im Lausitzer Fuchsbau von seinem Top-Angriffsduo Carsten Gosdeck und Marvin Tepper verabschieden müssen – in der vorigen Saison waren es namhafte Profis wie Patrick Strauch, Preston Mizzi, Kenny Roche und andere. Können die Lausitzer Füchse auf Dauer noch einen solchen Aderlass ausgleichen?
„Wir müssen das kompensieren“, sagt Trainer Rohrbach und erklärt gleich wie: „Mit noch mehr Einsatz, mehr physischer Präsenz und Leidenschaft. Mit viel Geld können wir ohnehin niemand nach Weißwasser locken.“ Der Zweitligist aus der Lausitz musste erneut den Etat senken – eine knappe Million Euro steht in der Saison 2010/11 zur Verfügung. „Das ist weniger als letztes Jahr. Aber unser wichtigstes Ziel ist, mit ehrlicher Arbeit den Eishockey-Standort Weißwasser für die Stadt und die ganze Lausitzer Region zu erhalten“, ergänzt Manager Ralf Hantschke. So wird alles einem seriösen Kosten-Management untergeordnet: Wenn die neue Halle 2012 fertiggestellt sein wird, wollen die Füchse dort nicht in der Oberliga spielen.
Bauen an der Füchse-Zukunft: Trainer Dirk Rohrbach (l.) und Manager Ralf Hantschke.Foto: Lutz Hentschel
So achteten die beiden Ex-Profis bei den Neuzugängen der Mannschaft besonders auf ein Merkmal. „Der Spieler muss zur Region passen, bezahlbar und kein Tagträumer sein und viel Motivation aus dem familiären Umfeld unseres Vereins schöpfen können“, beschrieb Rohrbach das Anforderungsprofil. Also eine Art eierlegende Wollmilchsau?
„So etwas gibt es eher selten“, entgegnet der 38-Jährige. Aber Spieler wie die neu verpflichteten Christian Grosch, der aus Crimmitschau in die Lausitz wechselte, Mike Mieszkowski oder der quirlige Peter Szabo könnten sich bald in die Herzen der über den Landkreis Görlitz hinausreichenden Anhängerschaft spielen. So wie Publikumsliebling Ryan MacDonald. „Natürlich bauen wir wieder auf Ryan als unseren großen sportlichen und auch moralischen Rückhalt“, sagt Rohrbach. Der Torhüter fiel durch eine Schultereckgelenkssprengung und die folgenden Operation ein Dreivierteljahr aus. Da bleibt die Sorge, dass der Kanadier nicht mehr an seine Glanzreflexe von früher anknüpfen kann. „Ich hoffe, dass er wieder der Alte wird.. Er wirkt sogar fitter als je zuvor“, sagte der Trainer.
Ob die Füchse ihr Wunder, nach zwei Serien in Folge wieder die Play-offs zu erreichen, wiederholen können, will Rohrbach nicht versprechen. „Das große Ziel ist, die Abstiegsrunde zu vermeiden. Schon das wird ein steiniger Weg.“
Im Frühjahr hat sich Dirk Rohrbach im Lausitzer Fuchsbau von seinem Top-Angriffsduo Carsten Gosdeck und Marvin Tepper verabschieden müssen – in der vorigen Saison waren es namhafte Profis wie Patrick Strauch, Preston Mizzi, Kenny Roche und andere. Können die Lausitzer Füchse auf Dauer noch einen solchen Aderlass ausgleichen?
„Wir müssen das kompensieren“, sagt Trainer Rohrbach und erklärt gleich wie: „Mit noch mehr Einsatz, mehr physischer Präsenz und Leidenschaft. Mit viel Geld können wir ohnehin niemand nach Weißwasser locken.“ Der Zweitligist aus der Lausitz musste erneut den Etat senken – eine knappe Million Euro steht in der Saison 2010/11 zur Verfügung. „Das ist weniger als letztes Jahr. Aber unser wichtigstes Ziel ist, mit ehrlicher Arbeit den Eishockey-Standort Weißwasser für die Stadt und die ganze Lausitzer Region zu erhalten“, ergänzt Manager Ralf Hantschke. So wird alles einem seriösen Kosten-Management untergeordnet: Wenn die neue Halle 2012 fertiggestellt sein wird, wollen die Füchse dort nicht in der Oberliga spielen.
So achteten die beiden Ex-Profis bei den Neuzugängen der Mannschaft besonders auf ein Merkmal. „Der Spieler muss zur Region passen, bezahlbar und kein Tagträumer sein und viel Motivation aus dem familiären Umfeld unseres Vereins schöpfen können“, beschrieb Rohrbach das Anforderungsprofil. Also eine Art eierlegende Wollmilchsau?
„So etwas gibt es eher selten“, entgegnet der 38-Jährige. Aber Spieler wie die neu verpflichteten Christian Grosch, der aus Crimmitschau in die Lausitz wechselte, Mike Mieszkowski oder der quirlige Peter Szabo könnten sich bald in die Herzen der über den Landkreis Görlitz hinausreichenden Anhängerschaft spielen. So wie Publikumsliebling Ryan MacDonald. „Natürlich bauen wir wieder auf Ryan als unseren großen sportlichen und auch moralischen Rückhalt“, sagt Rohrbach. Der Torhüter fiel durch eine Schultereckgelenkssprengung und die folgenden Operation ein Dreivierteljahr aus. Da bleibt die Sorge, dass der Kanadier nicht mehr an seine Glanzreflexe von früher anknüpfen kann. „Ich hoffe, dass er wieder der Alte wird.. Er wirkt sogar fitter als je zuvor“, sagte der Trainer.
Ob die Füchse ihr Wunder, nach zwei Serien in Folge wieder die Play-offs zu erreichen, wiederholen können, will Rohrbach nicht versprechen. „Das große Ziel ist, die Abstiegsrunde zu vermeiden. Schon das wird ein steiniger Weg.“
Von Berthold Neumann
Quelle: SZ-Online