Vom 0:3-Rückstand zum 6:3-Jubel und am Ende doch verloren: Ähnlich wie ihre kickenden Kollegen von Energie Cottbus haben auch die Lausitzer Füchse ihren Fans ein großes Spektakel geboten. Der Sieg blieb ihnen jedoch versagt.
In einem dramatischen Sachsenderby unterlagen die Füchse am Freitagabend 6:7 nach Penaltyschießen und verpatzten damit den Beginn der neuen Zweitliga-Spielzeit. Energie hatte sich am Montag vom Karlsruher SC 5:5 getrennt.
Dabei starteten die Füchse nicht, sondern sie stolperten zunächst in die neue Saison. Denn im ersten Drittel ging aus Weißwasseraner Sicht wirklich alles schief, was im Eishockey schiefgegen kann. Als beide Fangruppen ihren Choreografien auf den Rängen noch nicht einmal richtig beendet hatten, lag Dresden schon in Führung. Nach den Gegentreffern durch Bruce Becker (3.) und Jan Zurek (4.) nahm Füchse-Trainer Dirk Rohrbach die erste Auszeit der Saison - und die war auch nötig. Sein Team fand keine Ordnung und wurde von Dresden eiskalt ausgekontert. Mitte des ersten Drittels vergaben die sich steigernden Füchse dann Großchancen am Fließband. Der neue Dresdner Torhüter Pasi Hääkinen schien in dieser Phase unüberwindlich zu sein. Statt einer Resultatsverbesserung wurde es noch schlimmer. Denn Sami Kaartinen erhöhte in der 16. Minute auf 3:0 für Dresden. Die Füchse und auch die blau-gelbe Fangemeinde waren geschockt ob des Stolper-Starts.
Aber das war nur das erste Kapitel des Eishockey-Krimis. Im zweiten Drittel starteten die Füchse dann so richtig in die neue Saison. Die Aktionen waren jetzt viel zwingender, so dass Dresdens Torhüter Häkkinen mehr und mehr in Not geriet. Das 1:3 durch den alten und neuen Kapitän Sebastian Klenner (25.) war das Signal für eine furiose Aufholjagd. Positiv: Auch die junge dritte Reihe, die in der Saisonvorbereitung viel Kritik einstecken musste, beteiligte sich tatkräftig am Weißwasseraner Angriffswirbel. Deshalb war es kein Zufall, dass die Youngster mit einem Dopelschlag für den umjubelten Ausgleich sorgten. Markus Lehnigk war jeweils in der 29. und 34. Minute erfolgreich. Marcel Linke (42.), erneut Lehnigk (43.) sowie Ervin Masek (45.) schossen die Füchse dann sogar mit 6:3 in Führung.
Aufregung bei den Füchsen: Der Penalty kurz vor Schluss für Dresden war umstritten. Foto: Aswendt
Doch genau wie Karlsruhes 5:2-Führung am Montag in Cottbus war das noch längst nicht das Ende des Krimis. Ex-Fuchs Chris Straube (48.) und wiederum Kaartinen (50.) machte das Sachsenderby wieder spannend.
Entsprechend umkämpft waren die letzten Minuten. Die Spannung kulminierte in der letzten Minute der regulären Spielzeit, als Dresden einen Penalty zugesprochen bekam, weil Füchse-Verteidiger Rory Rawlik absichtlich das Tor verschoben hatte. Jan Zurek traf 34 Sekunden vor Schluss zum 6:6, so dass nach torloser Verlängerung die Entscheidung im Penaltyschießen fiel - es bildete den würdigen Schlusspunkt eines denkwürdigen Sachsenderby.
In einem dramatischen Sachsenderby unterlagen die Füchse am Freitagabend 6:7 nach Penaltyschießen und verpatzten damit den Beginn der neuen Zweitliga-Spielzeit. Energie hatte sich am Montag vom Karlsruher SC 5:5 getrennt.
Dabei starteten die Füchse nicht, sondern sie stolperten zunächst in die neue Saison. Denn im ersten Drittel ging aus Weißwasseraner Sicht wirklich alles schief, was im Eishockey schiefgegen kann. Als beide Fangruppen ihren Choreografien auf den Rängen noch nicht einmal richtig beendet hatten, lag Dresden schon in Führung. Nach den Gegentreffern durch Bruce Becker (3.) und Jan Zurek (4.) nahm Füchse-Trainer Dirk Rohrbach die erste Auszeit der Saison - und die war auch nötig. Sein Team fand keine Ordnung und wurde von Dresden eiskalt ausgekontert. Mitte des ersten Drittels vergaben die sich steigernden Füchse dann Großchancen am Fließband. Der neue Dresdner Torhüter Pasi Hääkinen schien in dieser Phase unüberwindlich zu sein. Statt einer Resultatsverbesserung wurde es noch schlimmer. Denn Sami Kaartinen erhöhte in der 16. Minute auf 3:0 für Dresden. Die Füchse und auch die blau-gelbe Fangemeinde waren geschockt ob des Stolper-Starts.
Aber das war nur das erste Kapitel des Eishockey-Krimis. Im zweiten Drittel starteten die Füchse dann so richtig in die neue Saison. Die Aktionen waren jetzt viel zwingender, so dass Dresdens Torhüter Häkkinen mehr und mehr in Not geriet. Das 1:3 durch den alten und neuen Kapitän Sebastian Klenner (25.) war das Signal für eine furiose Aufholjagd. Positiv: Auch die junge dritte Reihe, die in der Saisonvorbereitung viel Kritik einstecken musste, beteiligte sich tatkräftig am Weißwasseraner Angriffswirbel. Deshalb war es kein Zufall, dass die Youngster mit einem Dopelschlag für den umjubelten Ausgleich sorgten. Markus Lehnigk war jeweils in der 29. und 34. Minute erfolgreich. Marcel Linke (42.), erneut Lehnigk (43.) sowie Ervin Masek (45.) schossen die Füchse dann sogar mit 6:3 in Führung.
Doch genau wie Karlsruhes 5:2-Führung am Montag in Cottbus war das noch längst nicht das Ende des Krimis. Ex-Fuchs Chris Straube (48.) und wiederum Kaartinen (50.) machte das Sachsenderby wieder spannend.
Entsprechend umkämpft waren die letzten Minuten. Die Spannung kulminierte in der letzten Minute der regulären Spielzeit, als Dresden einen Penalty zugesprochen bekam, weil Füchse-Verteidiger Rory Rawlik absichtlich das Tor verschoben hatte. Jan Zurek traf 34 Sekunden vor Schluss zum 6:6, so dass nach torloser Verlängerung die Entscheidung im Penaltyschießen fiel - es bildete den würdigen Schlusspunkt eines denkwürdigen Sachsenderby.
(Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau