...gegen Lausitzer Füchse mit 4:0 / Die Schwenninger Wild Wings feierten nach der Auftaktniederlage in Freiburg zumindest eine gelungene Heimpremiere. Vor 3125 Zuschauern bezwangen sie die Lausitzer Füchse mit 4:0 (0:0, 2:0, 2:0) Toren.
Eishockey, 2. Bundesliga: (wmf) Schon im ersten Heimspiel der Saison bekamen die Wild Wings einen Vorgeschmack davon, was sie wohl die gesamte Saison über in der Helios Arena erwarten würde: defensiv und destruktiv eingestellte Gegner. Nachdem die Lausitzer Füchse in den ersten Minuten munter mitgespielt hatten, zeigte sie bis zur ersten Drittelpause kaum noch Interesse, das Schwenninger Abwehrdrittel zu erreichen. Vielmehr machten sie an der Mittellinie die Räume dicht und tummelten sich zumeist mit fünf Mann in der eigenen Verteidigungszone. Es schien, als spielten die Wild Wings die ganze Zeit über Powerplay. Dabei hatten sie nur einmal einen Mann mehr auf dem Eis.
Gegen die Mauertaktik taten sich die Gastgeber im ersten Abschnitt schwer. Der SERC berannte zwar pausenlos das Gästetor, doch die entscheidende Lücke wollte sich einfach nicht auftun. Allerdings fehlte der geniale Spielzug, der tödliche Pass, der die Füchse in ihrem Bau hätte aushebeln können.
Allerdings war auch eine Menge Pech im Spiel, dass das Runde im ersten Drittel nicht ins Eckige wollte. In der 5. Minute verfehlte Ryan Gaucher im Nachschuss nur haarscharf das Gehäuse. Die beste Schwenninger Chance vergab Patrick Geiger in Minute elf, als er aus kürzester Distanz den Puck über das Tor semmelte. Christoph Melischko und nochmal Ryan Gaucher hatten ebenfalls das 1:0 auf dem Schläger, doch auch sie trafen das Tor nicht. Nur gut, dass SERC-Schlussmann kurz vor der Pausensirene gegen den völlig freistehenden Markus Lehnigk glänzend parierte, sonst wäre die Schwenninger Nachlässigkeit bestraft worden. Die war übrigens die einzige Gästechance im ersten Abschnitt.
Das zweite Drittel begannen die Schwenninger in Überzahl, doch auch diesen Vorteil wussten die Schwäne nicht zu nutzen. Damit nicht genug: Fast wären die Hausherren auch noch in einen klassischen Konter gelaufen. Plötzlich ergab sich vor dem SERC-Kasten eine 3:1-Situation, doch Mike Forgie zielte aus drei Metern daneben.
Diesen Warnschuss nahmen die Ostdeutschen als Signal, die eigene Abwehr zu lockern und ihr Heil des Öfteren in der Offensive zu suchen. Die Wild Wings schienen sichtlich beeindruckt, ehe sie unerwartete Schützenhilfe erhielten. Füchse-Stürmer Peter Szabo leistete sich in Minute 35 ein ebenso unnötiges wie dummes Foul an Maximilian Hofbauer. Die bis dahin sechste Strafzeit für die Gäste hatte Folgen. Das Pikante an dem Schwenninger Überzahltor, das Matthias Forster mit einem herrlichen Schlagschuss erzielte: Nicht die Topstars des SERC standen auf dem Eis, sondern der vierte Sturm mit den Youngstern Dominik Quinlan, Patrick Geiger und Maxi Hofbauer.
Spätestens in der 40. Minute stand fest, dass die so genannten „special teams“ nicht zu den Stärken der Lausitzer Füchse zählen. Diesmal spielten sie in Überzahl – und kassierte erneut einen Treffer. Hofbauer, der mit Quinlan zusammen den Defensivsturm bildete, schnappte sich die Scheibe, zog blitzschnell ab und überlistete Füchse-Keeper Ryan MacDonald mit einem Schuss ins lange Eck. 2:0 nach 36 Minuten – die Stimmung bei den 3125 Zuschauern wurde immer besser.
Nach diesem Rückstand musste Weißwasser im Schlussdrittel den Hebel endgültig auf Angriff umlegen. Nun hatten die Wild Wings endlich Platz, um selbst Konter zu fahren. In der 45. Minute startete Matthias Forster aus dem eigenen Drittel heraus einen Schnellangriff. Er hatte sogar die Option, den mitgelaufenen Jonas Lanier zu bedienen, schoss aber selbst und sorgte mit dem 3:0 für die vorzeitige Entscheidung. Das 4:0 (56.) durch Philipp Schlager war das Sahnehäubchen einer geglückten Heimpremiere, die Schussmann Steve Silverthorn mit einem shut-out krönte.
Also wenn man das so liest, sieht es doch so aus als ob man auch bei den Schwänen nur Statist war! Besonders unsere Ausländer wurden ja wohl wieder namentlich genannt!
2 | Dynamix12 | 20.09.2010 @ 08:36
Der Artikel spiegelt in keinster Weise das Spiel wieder. Da will wohl der Südkurier Werbung für die Windel-Willys machen. Im 1. Drittel und in weiten Teilen des 2. Drittels waren beide Teams auf Augenhöhe. Hinzu kommt, dass in den ersten beiden Dritteln die Füchse durch viele Strafen dezimiert waren. Erst im 3. Drittel glich der Schiri die Statistik ein wenig aus. Selbst eine 5:3 Überzahl-Situation konnte vom DEL-Anwärter nicht genutzt werden. Das 0:2 war einfach unglücklich.
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Eishockey, 2. Bundesliga: (wmf) Schon im ersten Heimspiel der Saison bekamen die Wild Wings einen Vorgeschmack davon, was sie wohl die gesamte Saison über in der Helios Arena erwarten würde: defensiv und destruktiv eingestellte Gegner. Nachdem die Lausitzer Füchse in den ersten Minuten munter mitgespielt hatten, zeigte sie bis zur ersten Drittelpause kaum noch Interesse, das Schwenninger Abwehrdrittel zu erreichen. Vielmehr machten sie an der Mittellinie die Räume dicht und tummelten sich zumeist mit fünf Mann in der eigenen Verteidigungszone. Es schien, als spielten die Wild Wings die ganze Zeit über Powerplay. Dabei hatten sie nur einmal einen Mann mehr auf dem Eis.
Gegen die Mauertaktik taten sich die Gastgeber im ersten Abschnitt schwer. Der SERC berannte zwar pausenlos das Gästetor, doch die entscheidende Lücke wollte sich einfach nicht auftun. Allerdings fehlte der geniale Spielzug, der tödliche Pass, der die Füchse in ihrem Bau hätte aushebeln können.
Allerdings war auch eine Menge Pech im Spiel, dass das Runde im ersten Drittel nicht ins Eckige wollte. In der 5. Minute verfehlte Ryan Gaucher im Nachschuss nur haarscharf das Gehäuse. Die beste Schwenninger Chance vergab Patrick Geiger in Minute elf, als er aus kürzester Distanz den Puck über das Tor semmelte. Christoph Melischko und nochmal Ryan Gaucher hatten ebenfalls das 1:0 auf dem Schläger, doch auch sie trafen das Tor nicht. Nur gut, dass SERC-Schlussmann kurz vor der Pausensirene gegen den völlig freistehenden Markus Lehnigk glänzend parierte, sonst wäre die Schwenninger Nachlässigkeit bestraft worden. Die war übrigens die einzige Gästechance im ersten Abschnitt.
Das zweite Drittel begannen die Schwenninger in Überzahl, doch auch diesen Vorteil wussten die Schwäne nicht zu nutzen. Damit nicht genug: Fast wären die Hausherren auch noch in einen klassischen Konter gelaufen. Plötzlich ergab sich vor dem SERC-Kasten eine 3:1-Situation, doch Mike Forgie zielte aus drei Metern daneben.
Diesen Warnschuss nahmen die Ostdeutschen als Signal, die eigene Abwehr zu lockern und ihr Heil des Öfteren in der Offensive zu suchen. Die Wild Wings schienen sichtlich beeindruckt, ehe sie unerwartete Schützenhilfe erhielten. Füchse-Stürmer Peter Szabo leistete sich in Minute 35 ein ebenso unnötiges wie dummes Foul an Maximilian Hofbauer. Die bis dahin sechste Strafzeit für die Gäste hatte Folgen. Das Pikante an dem Schwenninger Überzahltor, das Matthias Forster mit einem herrlichen Schlagschuss erzielte: Nicht die Topstars des SERC standen auf dem Eis, sondern der vierte Sturm mit den Youngstern Dominik Quinlan, Patrick Geiger und Maxi Hofbauer.
Spätestens in der 40. Minute stand fest, dass die so genannten „special teams“ nicht zu den Stärken der Lausitzer Füchse zählen. Diesmal spielten sie in Überzahl – und kassierte erneut einen Treffer. Hofbauer, der mit Quinlan zusammen den Defensivsturm bildete, schnappte sich die Scheibe, zog blitzschnell ab und überlistete Füchse-Keeper Ryan MacDonald mit einem Schuss ins lange Eck. 2:0 nach 36 Minuten – die Stimmung bei den 3125 Zuschauern wurde immer besser.
Nach diesem Rückstand musste Weißwasser im Schlussdrittel den Hebel endgültig auf Angriff umlegen. Nun hatten die Wild Wings endlich Platz, um selbst Konter zu fahren. In der 45. Minute startete Matthias Forster aus dem eigenen Drittel heraus einen Schnellangriff. Er hatte sogar die Option, den mitgelaufenen Jonas Lanier zu bedienen, schoss aber selbst und sorgte mit dem 3:0 für die vorzeitige Entscheidung. Das 4:0 (56.) durch Philipp Schlager war das Sahnehäubchen einer geglückten Heimpremiere, die Schussmann Steve Silverthorn mit einem shut-out krönte.
Quelle: Südkurier vom 19.09.2010