Sven Valenti dreht mit zwei Treffern das Spiel gegen die Landshut Cannibals.
Gestern Abend trafen im Weißwasseraner Fuchsbau zwei Teams aufeinander, für die das erste Saisonwochenende alles andere als optimal verlaufen war. Die Füchse hatten wenigstens einen Punkt aus dem Heimspiel gegen Dresden ergattert, die Landshuter dagegen waren nach zwei Niederlagen gegen Kaufbeuren und in Hannover völlig leer ausgegangen. Für das Spiel in Weißwasser kam da die Verstärkung vom DEL-Club Ingolstadt durch vier Förderlizenzspieler (Huebscher, Buzas, Martens und Daschner) gerade recht. Die Gäste, die nach einem Stau zu spät in Weißwasser ankamen (das Spiel begann mit mehr als 30 Minuten Verspätung) machten trotz der minimalen Erwärmung im ersten Drittel den besseren Eindruck und hatten Chancenvorteile. Die Füchse begannen zwar energisch, das Spiel aber verflachte schnell und einzig die dritte Reihe wusste zu überzeugen. In der ersten Überzahl der Füchse wurde ein hoher Querpass von Klenner abgefangen, der allein durchgebrochenen Landshuter Stürmer scheiterte aber an MacDonald. Die nächste große Chance für die Gäste hatte Rancourt, der vom Bullypunkt vor das Tor zog aber vorbei schoss. Dann fiel der Führungstreffer für die Gäste: Abstreiter hatte aus der Verteidiger-Position geschossen, Buzas abgefälscht und Huebscher den Abpraller über die Linie gedrückt. Die Füchse-Chancen waren nicht von dieser Qualität, Lehnigk, Forgie und Albrecht schossen aus der Halbdistanz gefährlich aufs Tor. Die größte Möglichkeit hatte Hartmann, der dem Gästetorwart aus Nahdistanz an die Maske schoss.
Tomas Gulda, der überragende Ryan Mac Donald und Marcus Lehnigk (von links) halten in dieser Szene das Tor der Füchse dicht. Die Abwehr mit nur einem Gegentor war der Schlüssel zum Erfolg.Foto: Gunnar Schulze
Im zweiten Drittel wurden die Füchse deutlich stärker. Die Gäste hatten zwar nach wie vor die bessere Spielanlage, aber die Lausitzer glichen das mit Kampf und Einsatz mehr als aus. Die erste Riesenchance hatten die Füchse in der 24. Minute, als nach einem Szabo-Querpass sowohl Hartmann als auch Masek aus Nahdistanz an Gästetorwart Vogl scheiterten. Danach schoss Verteidiger Linke noch einmal gefährlich aufs Tor, bevor endlich der Ausgleichstreffer gelang. Wieder hatte Szabo den Puck vor das Tor gebracht, Hartmann fälschte ihn ab und Valenti verwertete den Abpraller. Lehnigk prüfte später den Gästetorwart mit einem verdeckten Schuss, den dieser stark parierte, und bei einem Unterzahlkonter konnte Albrecht im letzten Moment und nur mit einem Foul gestoppt werden.
Das mit der besseren Spielanlage der Landshuter und dem Mehreinsatz der Füchse blieb auch im Schlussdrittel so. MacDonald hielt einmal großartig gegen allein auf ihn zulaufenden Abstreiter (46.) und hatte bei einem Pfostentreffer der Gäste in Überzahl Glück (53.). Im direkten Gegenzug liefen die Füchse-Verteidiger (!) Klenner und Valenti einen 2:1-Konter, bei dem nach Klenner-Ablage und Valenti-Direktschuss Vogl aber klasse hielt. Dann musste Gästestürmer Rancourt nach einem rüden Foul an Lehnigk mit einer Fünf-plus-Spieldauerstrafe vom Eis. Der Schiedsrichter gab danach zwar auch gegen Valenti eine (umstrittene) Strafe, stachelte den aber damit noch einmal so richtig an. Wieder zurück, vergab er erst noch nach einer Gulda-Ablage, stand aber danach bei einem Albrecht-Pass goldrichtig, versenkte die Scheibe zwei Minuten vor Schluss zum entscheidenden 2:1 im Tor. Verteidiger Valenti war damit gestern nicht nur wegen seiner beiden Tore der gefährlichste Angreifer der Füchse. (Von Ronny Reddo und Frank Thümmler)
Quelle: www.sz-online.de
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Gestern Abend trafen im Weißwasseraner Fuchsbau zwei Teams aufeinander, für die das erste Saisonwochenende alles andere als optimal verlaufen war. Die Füchse hatten wenigstens einen Punkt aus dem Heimspiel gegen Dresden ergattert, die Landshuter dagegen waren nach zwei Niederlagen gegen Kaufbeuren und in Hannover völlig leer ausgegangen. Für das Spiel in Weißwasser kam da die Verstärkung vom DEL-Club Ingolstadt durch vier Förderlizenzspieler (Huebscher, Buzas, Martens und Daschner) gerade recht. Die Gäste, die nach einem Stau zu spät in Weißwasser ankamen (das Spiel begann mit mehr als 30 Minuten Verspätung) machten trotz der minimalen Erwärmung im ersten Drittel den besseren Eindruck und hatten Chancenvorteile. Die Füchse begannen zwar energisch, das Spiel aber verflachte schnell und einzig die dritte Reihe wusste zu überzeugen. In der ersten Überzahl der Füchse wurde ein hoher Querpass von Klenner abgefangen, der allein durchgebrochenen Landshuter Stürmer scheiterte aber an MacDonald. Die nächste große Chance für die Gäste hatte Rancourt, der vom Bullypunkt vor das Tor zog aber vorbei schoss. Dann fiel der Führungstreffer für die Gäste: Abstreiter hatte aus der Verteidiger-Position geschossen, Buzas abgefälscht und Huebscher den Abpraller über die Linie gedrückt. Die Füchse-Chancen waren nicht von dieser Qualität, Lehnigk, Forgie und Albrecht schossen aus der Halbdistanz gefährlich aufs Tor. Die größte Möglichkeit hatte Hartmann, der dem Gästetorwart aus Nahdistanz an die Maske schoss.
Im zweiten Drittel wurden die Füchse deutlich stärker. Die Gäste hatten zwar nach wie vor die bessere Spielanlage, aber die Lausitzer glichen das mit Kampf und Einsatz mehr als aus. Die erste Riesenchance hatten die Füchse in der 24. Minute, als nach einem Szabo-Querpass sowohl Hartmann als auch Masek aus Nahdistanz an Gästetorwart Vogl scheiterten. Danach schoss Verteidiger Linke noch einmal gefährlich aufs Tor, bevor endlich der Ausgleichstreffer gelang. Wieder hatte Szabo den Puck vor das Tor gebracht, Hartmann fälschte ihn ab und Valenti verwertete den Abpraller. Lehnigk prüfte später den Gästetorwart mit einem verdeckten Schuss, den dieser stark parierte, und bei einem Unterzahlkonter konnte Albrecht im letzten Moment und nur mit einem Foul gestoppt werden.
Das mit der besseren Spielanlage der Landshuter und dem Mehreinsatz der Füchse blieb auch im Schlussdrittel so. MacDonald hielt einmal großartig gegen allein auf ihn zulaufenden Abstreiter (46.) und hatte bei einem Pfostentreffer der Gäste in Überzahl Glück (53.). Im direkten Gegenzug liefen die Füchse-Verteidiger (!) Klenner und Valenti einen 2:1-Konter, bei dem nach Klenner-Ablage und Valenti-Direktschuss Vogl aber klasse hielt. Dann musste Gästestürmer Rancourt nach einem rüden Foul an Lehnigk mit einer Fünf-plus-Spieldauerstrafe vom Eis. Der Schiedsrichter gab danach zwar auch gegen Valenti eine (umstrittene) Strafe, stachelte den aber damit noch einmal so richtig an. Wieder zurück, vergab er erst noch nach einer Gulda-Ablage, stand aber danach bei einem Albrecht-Pass goldrichtig, versenkte die Scheibe zwei Minuten vor Schluss zum entscheidenden 2:1 im Tor. Verteidiger Valenti war damit gestern nicht nur wegen seiner beiden Tore der gefährlichste Angreifer der Füchse.
(Von Ronny Reddo und Frank Thümmler)
Quelle: www.sz-online.de