Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Petriks Paraden freuen auch Superstar Heatley
03.10.2010 | 23:29 Uhr von
5:1 gegen die Lausitzer Füchse - das klingt nach einem Spektakel der Wölfe Freiburg, doch es war ein Arbeitssieg. Und es war ein Coup desTorhüters: Imrich Petrik war der Mann des Spiels. Der Superstar indes saß auf der Tribüne: Dany Heatley.
FREIBURG. Im Freiburger Eisstadion kommt zusammen, was zusammengehört: Pünktlich zum Tag der deutschen Einheit rief die zweite Eishockey-Bundesliga zum badisch-sächsischen Kräftemessen zwischen den Freiburger Wölfen und den Lausitzer Füchsen, das die Breisgauer mit 5:1 für sich entschieden. Während die Gastspiele des Teams aus Weißwasser längst Routine sind, entfachte der Besuch von Superstar Dany Heatley den Duft der großen, weiten Welt. Familienzusammenführung im Wolfsbau.

Olympiasieger, Weltmeister und einer der prominentesten Akteure in der nordamerikanischen Eliteliga NHL: Dany Heatley zählt zu den größten Hausnummern im internationalen Eissport. Und er ist der große Bruder von Wölfe-Stürmer Mark Heatley. Beide sind in Freiburg zur Welt gekommen, als Söhne der Freiburger Eishockeylegende Murray Heatley. Und so war es für Dany Heatley, dessen NHL-Team San Jose Sharks zurzeit durch Europa tourt, eine Rückkehr in die alte Heimat, verbunden mit reichlich Händeschütteln, Autogrammschreiben und warmen Worten.
Was Dany Heatley von seinem Sitzplatz auf der Haupttribüne sah, war zunächst weniger erwärmend. Besonders für die Freiburger lief die Startphase zäh und unrund. Ihre Gäste kamen besser ins Spiel und hatten durch Lehnigk und Masek die beiden ersten Top-Chancen. Beide scheiterten aber aus der Nahdistanz an Wölfe-Goalie Imrich Petrik, dessen Paraden auch im weiteren Verlauf der Begegnung ein ganz entscheidender Faktor waren: Die besseren Chancen hatten fast durchweg die Mannen von der deutsch-polnischen Grenze.

Sacher in Überzahl

Doch für die Treffer waren fast durchweg die Hausherren zuständig: Zunächst Chris Billich, der sich nach einem Schlagschuss des neuerdings auch in Überzahl zum Einsatz kommenden Youngsters Mirko Sacher den Abpraller schnappte und Füchse-Keeper MacDonald elegant austanzte, zu Beginn des Mitteldrittels Barry Noe, schließlich auch noch Kevin Lavallee und Dustin Sylvester durch zwei klassische Kontertore. Das war alles ganz schön abgebrüht, clever und kaltschnäuzig. Besonders im Vergleich zu den Lausitzern, die immer und immer wieder an "Imro" Petrik scheiterten. Der Slowake ist drauf und dran, die hoch gesteckten Erwartungen in seine Fangkünste zu erfüllen. Bei der Wahl zum Spieler des Monats September war er bereits auf dem zweiten Platz gelandet. Gewonnen hat die Online-Abstimmung allerdings der Freiburger Überflieger Dustin Sylvester, dessen Überzahltor in der 58. Minute für den Schlusspunkt sorgte.

Erste Eiszeiten für Eddy Rinke

Lediglich zu Kurzeinsätzen kam Neuzugang Edijs "Eddy" Rinke, der zum einen noch einen gehörigen Trainingsrückstand hat und für den es aktuell ohnehin sehr schwierig scheint, einen Akteur aus den ersten drei Wölfe-Blöcken zu verdrängen: Schließlich sind die Freiburger mit vier Siegen aus fünf Spielen fulminant in die Saison gestartet und grüßen weiterhin aus der Spitzengruppe. Was auch einen kanadischen Superstar wie Dany Heatley freut – sichtlich freut.

Tore: 1:0 (16.) Billich (Sacher/Capraro), 2:0 (21.) Noe (Karlicek/Danner), 2:1 (39.) Forgie (Linke), 3:1 (52.) Lavallee (Kunz), 4:1 (54.) Sylvester (Billich/Capraro), 5:1 (58.) Sylvester (Gogulla/Ketter). Zuschauer: 1500. Strafminuten: Freiburg 12, Weißwasser 12 + 10 Disziplinar gegen Wiecki.

Quelle: www.badische-zeitung.de
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