Das Ziel ist klar: Nach zuletzt zwei Niederlagen wollen die Lausitzer Füchse an diesem Wochenende wieder punkten. In der Heimpartie am heutigen Freitag gegen die Star Bulls Rosenheim (19.30 Uhr) und am Sonntag in Heilbronn müssen sie dazu vor allem endlich ihre Ladehemmungen ablegen – ein Torjäger wird im Fuchsbau weiterhin dringend gesucht.
Die beiden Torhüter Ryan MacDonald und Stephen Ritter hatten in dieser Woche richtig viel Arbeit. Die Pucks flogen ihnen regelrecht um die Ohren. Denn es standen im Training deutlich mehr Torschuss-Übungen auf dem Programm als üblich. Tore schießen - das war in den vergangenen Tagen das große Thema im Fuchsbau. »Wir müssen die Blockade aus den Köpfen kriegen. Dann werden wir auch wieder Spiele gewinnen«, betont Trainer Dirk Rohrbach.
Es mag zwar auf den ersten Blick kuriose klingen: Doch auch bei der 1:5-Niederlage am vergangenen Sonntag in Freiburg hatten die Füchse reihenweise gute Torchancen. Die meisten dieser Chancen wurden jedoch vergeben. Diese Blockade lässt sich auch in Zahlen ausdrücken. So betrug das Torschussverhältniss in Freiburg 50:30 für Weißwasser. Als Sieger ging gleichwohl der Konkurrent vom Eis, weil er vor dem gegnerischen Tor viel effizienter agierte als die Füchse. Bei der jüngsten Heimniederlage gegen Crimmitschau war die Tendenz ähnlich.
Blockiert: Die Füchse um Danny Albrecht (r.) haben bei der jüngsten Niederlage in Freiburg aus 50 Torschüssen nur einen einzigen Treffer erzielt. Foto: Aswendt
Keine Frage: Die Hypothek der Abgänge von Marvin Tepper und Carsten Gosdeck lastet schwer auf den Schultern ihrer Nachfolger im neuen Füchse-Kader. Tepper und Gosdeck bildeten in der vergangenen Zweitliga-Saison gemeinsam mit Danny Albrecht die erste Angriffsreihe. Beide erzielten 48 der insgesamt 155 Füchse-Tore in der Hauptrunde, also fast ein Drittel. Wer kann also in ihre Fußstapfen treten? Peter Szabo zum Beispiel. Der Slowake ist nach einer Verletzung während der Saisonvorbereitung zwar auf dem aufsteigenden Ast, aber noch weit von seiner Bestform entfernt. Auch seinem Landsmann Richard Hartmann geht bisher die Kaltschnäuzigkeit vor dem Kasten ab. Immerhin hat er bereits fünf Vorlagen auf seinem Konto. Bester Torschütze im Team ist mit drei Treffern Markus Lehnigk. Der 22-Jährige gehört zur jungen dritten Angriffsreihe. Ein Fingerzeig also, dass vor allem die erfahrenen Spieler großen Nachholbedarf haben.
Auch um ihnen zu helfen, hat Dirk Rohrbach in dieser Trainingswoche »viele Schussübungen eingebaut«. Der Weißwasseraner Coach sagt: »Jeder Spieler hatte in dieser Woche sein Erfolgserlebnis.« Auszahlen sollen sich die vielen Schüsse gegen die Blockade in den Köpfen am heutigen Abend. In der Heimpartie gegen Aufsteiger Rosenheim werden wieder würdige Nachfolger für Gosdeck und Tepper gesucht.
Die beiden Torhüter Ryan MacDonald und Stephen Ritter hatten in dieser Woche richtig viel Arbeit. Die Pucks flogen ihnen regelrecht um die Ohren. Denn es standen im Training deutlich mehr Torschuss-Übungen auf dem Programm als üblich. Tore schießen - das war in den vergangenen Tagen das große Thema im Fuchsbau. »Wir müssen die Blockade aus den Köpfen kriegen. Dann werden wir auch wieder Spiele gewinnen«, betont Trainer Dirk Rohrbach.
Es mag zwar auf den ersten Blick kuriose klingen: Doch auch bei der 1:5-Niederlage am vergangenen Sonntag in Freiburg hatten die Füchse reihenweise gute Torchancen. Die meisten dieser Chancen wurden jedoch vergeben. Diese Blockade lässt sich auch in Zahlen ausdrücken. So betrug das Torschussverhältniss in Freiburg 50:30 für Weißwasser. Als Sieger ging gleichwohl der Konkurrent vom Eis, weil er vor dem gegnerischen Tor viel effizienter agierte als die Füchse. Bei der jüngsten Heimniederlage gegen Crimmitschau war die Tendenz ähnlich.
Keine Frage: Die Hypothek der Abgänge von Marvin Tepper und Carsten Gosdeck lastet schwer auf den Schultern ihrer Nachfolger im neuen Füchse-Kader. Tepper und Gosdeck bildeten in der vergangenen Zweitliga-Saison gemeinsam mit Danny Albrecht die erste Angriffsreihe. Beide erzielten 48 der insgesamt 155 Füchse-Tore in der Hauptrunde, also fast ein Drittel. Wer kann also in ihre Fußstapfen treten? Peter Szabo zum Beispiel. Der Slowake ist nach einer Verletzung während der Saisonvorbereitung zwar auf dem aufsteigenden Ast, aber noch weit von seiner Bestform entfernt. Auch seinem Landsmann Richard Hartmann geht bisher die Kaltschnäuzigkeit vor dem Kasten ab. Immerhin hat er bereits fünf Vorlagen auf seinem Konto. Bester Torschütze im Team ist mit drei Treffern Markus Lehnigk. Der 22-Jährige gehört zur jungen dritten Angriffsreihe. Ein Fingerzeig also, dass vor allem die erfahrenen Spieler großen Nachholbedarf haben.
Auch um ihnen zu helfen, hat Dirk Rohrbach in dieser Trainingswoche »viele Schussübungen eingebaut«. Der Weißwasseraner Coach sagt: »Jeder Spieler hatte in dieser Woche sein Erfolgserlebnis.« Auszahlen sollen sich die vielen Schüsse gegen die Blockade in den Köpfen am heutigen Abend. In der Heimpartie gegen Aufsteiger Rosenheim werden wieder würdige Nachfolger für Gosdeck und Tepper gesucht.
Von Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau