Die Erleichterung war förmlich greifbar: Mit dem 5:3-Sieg am Freitag gegen Rosenheim gelang den Lausitzer Füchsen endlich wieder ein Erfolgserlebnis in der 2. Liga. Am Sonntag legten sie gleich nach und feierten bei den Falken Heilbronn einen 3:2-Sieg nach Penaltyschießen.
Ob dieses Sieg-Wochenende mit insgesamt fünf Punkten und Tabellenplatz sieben ein Befreiungsschlag ist, werden die nächsten Spiele zeigen. Denn mit hartnäckigen Knoten ist das so eine Sache. Man weiß zwischenzeitlich nie, ob und vor allem wann er sich auflöst. Klar ist lediglich: Einen Knoten zu lösen, kann ganz schön anstrengend sein. Auch zwei Niederlagen in Serie und viele, viele vergebene Chancen können zu einem Knoten werden - in den Köpfen der Spieler. Deshalb war Trainer Dirk Rohrbach am Freitagabend zwar sichtlich erleichtert über den Heimsieg gegen Rosenheim. Entwarnung mochte er indes noch nicht geben. »Ein bisschen ist der Knoten geplatzt oder zumindest gelockert worden«, fasste Rohrbach die Partie mit einer denkwürdigen Schlussphase zusammen.
Torschützen: Ervin Masek (l.) traf am Freitag gegen Rosenheim in der ersten und letzten Minute. Sturmpartner Richard Hartmann erzielte am Sonntag in Heilbronn zwei Treffer. Foto: Heide
Nach der früheren Führung durch Ervin Masek bereits in der 1. Minute sowie dem 3:1-Vorsprung im letzten Drittel sahen die Gastgeber wie der sichere Sieger aus. Doch dann ließen es die Füchse für einige Augenblicke zu locker angehen. Mit Treffern in der 54. und 56. Minute kam Rosenheim zum späten Ausgleich. Noch später drehten die Füchse dann aber ein weiteres Mal auf. In der Schlussminute erzielte Peter Szabo erst das 4:3 und kurz danach traf erneut Masek zum 5:3-Endstand.
Rosenheims Coach Franz Steer erzürnte dabei das Abwehrverhalten seiner Mannschaft. »Wir waren zu harmlos vor dem eigenen Tor«, kritisierte Steer. In bester bayrisch deftiger Mundart ergänzte er: »Da muss man auch mal richtig hinlangen. Das ist kein Ping Pong, sondern Eishockey.«
Gut, dass Rosenheim zum Leidwesen von Steer lieber Ping Pong spielte. Denn so reichte es für die Füchse zum Happy End. »Der Siegeswille und der Biss waren da. Es ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen«, sagte Rohrbach.
Und diesen Ruck nahmen die Füchse am Sonntagabend mit in das Auswärtsspiel in Heilbronn. Dabei hätten die Gäste die Partie vor 1480 Zuschauern schon in der regulären Spielzeit für sich entscheiden können. Denn Richard Hartmann sorgte mit seinen Treffern in der 16. und 19. Minute für die Weißwasseraner 2:0-Führung im ersten Drittel. Dirk Rohrbach lobte später: »Das war bisher unser bestes Drittel in dieser Saison.« Wie am Freitag gaben die Füchse jedoch erneut diesen Vorsprung kurz vor Schluss aus der Hand. Tomas Martinec (34.) und Justin Cox (52.) glichen aus. Obwohl Thomas Götz mit einem Penalty scheiterte (54.), hatten die Füchse aber auch diesmal das Happy End für sich. Im Penaltyschießen erzielte Danny Albrecht den entscheidenden Treffer - und lockerte damit den Knoten wieder ein Stückchen mehr.
Ob dieses Sieg-Wochenende mit insgesamt fünf Punkten und Tabellenplatz sieben ein Befreiungsschlag ist, werden die nächsten Spiele zeigen. Denn mit hartnäckigen Knoten ist das so eine Sache. Man weiß zwischenzeitlich nie, ob und vor allem wann er sich auflöst. Klar ist lediglich: Einen Knoten zu lösen, kann ganz schön anstrengend sein. Auch zwei Niederlagen in Serie und viele, viele vergebene Chancen können zu einem Knoten werden - in den Köpfen der Spieler. Deshalb war Trainer Dirk Rohrbach am Freitagabend zwar sichtlich erleichtert über den Heimsieg gegen Rosenheim. Entwarnung mochte er indes noch nicht geben. »Ein bisschen ist der Knoten geplatzt oder zumindest gelockert worden«, fasste Rohrbach die Partie mit einer denkwürdigen Schlussphase zusammen.
Nach der früheren Führung durch Ervin Masek bereits in der 1. Minute sowie dem 3:1-Vorsprung im letzten Drittel sahen die Gastgeber wie der sichere Sieger aus. Doch dann ließen es die Füchse für einige Augenblicke zu locker angehen. Mit Treffern in der 54. und 56. Minute kam Rosenheim zum späten Ausgleich. Noch später drehten die Füchse dann aber ein weiteres Mal auf. In der Schlussminute erzielte Peter Szabo erst das 4:3 und kurz danach traf erneut Masek zum 5:3-Endstand.
Rosenheims Coach Franz Steer erzürnte dabei das Abwehrverhalten seiner Mannschaft. »Wir waren zu harmlos vor dem eigenen Tor«, kritisierte Steer. In bester bayrisch deftiger Mundart ergänzte er: »Da muss man auch mal richtig hinlangen. Das ist kein Ping Pong, sondern Eishockey.«
Gut, dass Rosenheim zum Leidwesen von Steer lieber Ping Pong spielte. Denn so reichte es für die Füchse zum Happy End. »Der Siegeswille und der Biss waren da. Es ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen«, sagte Rohrbach.
Und diesen Ruck nahmen die Füchse am Sonntagabend mit in das Auswärtsspiel in Heilbronn. Dabei hätten die Gäste die Partie vor 1480 Zuschauern schon in der regulären Spielzeit für sich entscheiden können. Denn Richard Hartmann sorgte mit seinen Treffern in der 16. und 19. Minute für die Weißwasseraner 2:0-Führung im ersten Drittel. Dirk Rohrbach lobte später: »Das war bisher unser bestes Drittel in dieser Saison.« Wie am Freitag gaben die Füchse jedoch erneut diesen Vorsprung kurz vor Schluss aus der Hand. Tomas Martinec (34.) und Justin Cox (52.) glichen aus. Obwohl Thomas Götz mit einem Penalty scheiterte (54.), hatten die Füchse aber auch diesmal das Happy End für sich. Im Penaltyschießen erzielte Danny Albrecht den entscheidenden Treffer - und lockerte damit den Knoten wieder ein Stückchen mehr.
Von Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau