Kinder, wie die Zeit vergeht: Gerade erst ist nach dem vergurkten Saisonbeginn der Normalpuls erreicht, da geht es schon wieder gegen die Eislöwen aus Dresden. Alle reisefreudigen ESW-Fans haben am Freitag wieder die Chance, ihrem Hobby in der schönsten Stadt des Universums, in einem Stadionbau, der als Meilenstein und Richtungsweiser der modernen Architektur gilt und bei geradezu unglaublich hoher Lebensqualität zu frönen. Dieses Spiel müsste es eigentlich auf Rezept geben, denn der Nutzen für das persönliche Wohlbefinden entspricht in etwa einem vierwöchigen „all-inclusive“-Aufenthalt in Kreischa.
Aus sportlicher Sicht geht es für die beiden Kontrahenten derzeit bergauf. Die Landeshauptstädter haben die letzten fünf Spiele in Folge gewonnen und stehen auf einem verdienten 2. Tabellenplatz. So gesehen hat sich die 1. Reihe mit Zurek/Kaartinen/Jarret als echter Volltreffer erwiesen: Insgesamt 29 Tore in 11 Spielen, dazu Platz 1 bis 3 der Scorerwertung der 2. Bundesliga. Mit insgesamt 44 Treffern teilen sich die Dresdner den Titel „Torfabrik der Liga“ mit Schwenningen. Auch das Powerplay (26 %) und das Unterzahlspiel (84 %) liegen über dem Ligadurchschnitt. Aber wo es Licht ist, gibt es naturgemäß auch Schatten: In Landshut verletzte sich die Nr. 1 im Tor, Pasi Häkkinen, so schwer, dass er ausgewechselt werden musste und auch beim folgenden Heimspiel gegen Freiburg nicht spielen konnte. Ob er wieder spielen kann oder Kai Kristian am Freitag im Tor steht, ist noch nicht klar. Nicht zufrieden seinen können die Verantwortlichen auch mit den Zuschauerzahlen: Neben den (naturgemäß gut besuchten) Sachsen-Derbys schafften sie es nur bei einem Heimspiel, denkbar knapp die 2000-er Marke zu knacken. Aus diesem Grund wird den anspruchsvollen Fans aus der Landeshauptstadt etwas bisher nie Dagewesenes geboten: Das Kleinod unter den deutschen Eishallen heißt demnächst kurz und prägnant EnergieVerbund-Arena. Aber bevor jetzt unter einem Teil der blau-gelben Fanschar Jubel ausbricht: Das Teil heißt nicht so, weil man sich mit einem ostdeutschen 2. Liga-Fußballclub besonders verbunden fühlt. Ehrlich. Vom Tragen rot-weißer Fanartikel wird deshalb auch abgeraten.
Auch bei den Füchsen ist ein Aufwärtstrend unübersehbar, vier der letzten fünf Spiele wurden gewonnen. Und wenn etwas Selbstbewusstsein geben sollte, dann ist es der letzte Auswärtssieg mit dem vierfachen Hartmann. Während die Offensive etwas abfällt, liegt man mit 37 Gegentoren (Dresden 35) auf Augenhöhe. Das Powerplay ist verbesserungswürdig (17 %), dafür hat man das beste Unterzahlspiel der Liga (91 %). Auch die bisher 142 Strafminuten stellen einen Spitzenwert dar (zum Vergleich: die „Holzhackertruppe“ aus Hannover kommt bisher auf 270 Minuten).
Von daher kann die Devise nur lauten: diszipliniert, konzentriert und die 1. Reihe aus dem Spiel nehmen. So einfach kann Eishockey sein.
Schiedsrichter Roland Seckler (Augsburg) bittet 20:00 Uhr zum Eröffnungsbully in der (noch) Freiberger Arena in Dresden.
www.es-weisswasser.de wird ab 20:00 Uhr im Liga-LIVE-Ticker vom Auswärtsauftritt unserer Füchse am 13.Spieltag berichten.>>>Liga-LIVE-Ticker<<<
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Aus sportlicher Sicht geht es für die beiden Kontrahenten derzeit bergauf. Die Landeshauptstädter haben die letzten fünf Spiele in Folge gewonnen und stehen auf einem verdienten 2. Tabellenplatz. So gesehen hat sich die 1. Reihe mit Zurek/Kaartinen/Jarret als echter Volltreffer erwiesen: Insgesamt 29 Tore in 11 Spielen, dazu Platz 1 bis 3 der Scorerwertung der 2. Bundesliga. Mit insgesamt 44 Treffern teilen sich die Dresdner den Titel „Torfabrik der Liga“ mit Schwenningen. Auch das Powerplay (26 %) und das Unterzahlspiel (84 %) liegen über dem Ligadurchschnitt. Aber wo es Licht ist, gibt es naturgemäß auch Schatten: In Landshut verletzte sich die Nr. 1 im Tor, Pasi Häkkinen, so schwer, dass er ausgewechselt werden musste und auch beim folgenden Heimspiel gegen Freiburg nicht spielen konnte. Ob er wieder spielen kann oder Kai Kristian am Freitag im Tor steht, ist noch nicht klar. Nicht zufrieden seinen können die Verantwortlichen auch mit den Zuschauerzahlen: Neben den (naturgemäß gut besuchten) Sachsen-Derbys schafften sie es nur bei einem Heimspiel, denkbar knapp die 2000-er Marke zu knacken. Aus diesem Grund wird den anspruchsvollen Fans aus der Landeshauptstadt etwas bisher nie Dagewesenes geboten: Das Kleinod unter den deutschen Eishallen heißt demnächst kurz und prägnant EnergieVerbund-Arena. Aber bevor jetzt unter einem Teil der blau-gelben Fanschar Jubel ausbricht: Das Teil heißt nicht so, weil man sich mit einem ostdeutschen 2. Liga-Fußballclub besonders verbunden fühlt. Ehrlich. Vom Tragen rot-weißer Fanartikel wird deshalb auch abgeraten.
Auch bei den Füchsen ist ein Aufwärtstrend unübersehbar, vier der letzten fünf Spiele wurden gewonnen. Und wenn etwas Selbstbewusstsein geben sollte, dann ist es der letzte Auswärtssieg mit dem vierfachen Hartmann. Während die Offensive etwas abfällt, liegt man mit 37 Gegentoren (Dresden 35) auf Augenhöhe. Das Powerplay ist verbesserungswürdig (17 %), dafür hat man das beste Unterzahlspiel der Liga (91 %). Auch die bisher 142 Strafminuten stellen einen Spitzenwert dar (zum Vergleich: die „Holzhackertruppe“ aus Hannover kommt bisher auf 270 Minuten).
Von daher kann die Devise nur lauten: diszipliniert, konzentriert und die 1. Reihe aus dem Spiel nehmen. So einfach kann Eishockey sein.
Schiedsrichter Roland Seckler (Augsburg) bittet 20:00 Uhr zum Eröffnungsbully in der (noch) Freiberger Arena in Dresden.
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