Dieser Viererpack könnte ein Befreiungsschlag sein. Mit den vier Treffern beim 5:4-Auswärtssieg in Kaufbeuren bot Richard Hartmann seine bislang beste Leistung im Trikot der Lausitzer Füchse in der 2. Eishockey-Bundesliga. Er scheint endlich angekommen zu sein in Weißwasser.
Es war ein regelrechter Urschrei, der am vergangenen Freitag durch die Sparkassen-Arena in Kaufbeuren schallte. Vier Treffer in einer Partie - eine solche Ausbeute erlebt auch ein 34 Jahre alter Routinier wie Richard Hartmann nicht alle Tage. Trotzdem gibt sich der Stürmer aus der Slowakei bescheiden. »Natürlich ist es schön, wenn man vier Tore erzielt. Aber ich schaue zuerst auf die Mannschaft. Wir haben diese drei Punkte wirklich dringend gebraucht.«
In der dicht gedrängten Tabelle der 2. Bundesliga liegt Weißwasser auf Rang zehn. Und an diesem Wochenende warten zwei ganz schwere Spiele auf die Füchse. Am heutigen Freitag gastieren sie beim Tabellenzweiten, den Eislöwen Dresden (Beginn um 20 Uhr). Am Sonntag kommt Spitzenreiter Wild Wings Schwenningen in den Fuchsbau (17 Uhr).
Zwei Spiele, in denen auch Richard Hartmann wieder als Tor-Mann gefragt ist. Nach einigen Startschwierigkeiten am Anfang der Saison scheint der Neuzugang endlich bereit zu sein für die Rolle, die ihm Trainer Dirk Rohrbach zugedacht hat. Mit der Erfahrung aus zahlreichen Spielen in der slowakischen Extraliga soll Hartmann nicht nur Tore schießen, sondern auch seine Angriffsreihe führen. Doch gerade diese Reihe mit den ebenfalls sehr erfahrenen Ervin Masek (43) und Peter Szabo (29) brauchte einige Zeit, um in Schwung zu kommen. »Wir spielen in unserer Reihe sehr gut zusammen, es wird immer besser«, analysiert Hartmann. In Kaufbeuren erzielte diese Reihe vier der fünf Weißwasseraner Treffer. »Auch die Abwehr gehört natürlich dazu, insgesamt passt es schon ganz gut. Aber ich denke, wir können noch besser werden«, nimmt der Stürmer sich und seine Mitspieler in die Pflicht.
Vierfacher Jubel: Beim 5:4-Auswärtssieg der Füchse am vergangenen Freitag in Kaufbeuren hatte Richard Hartmann seinen großen Tag und erzielte vier Treffer. Foto: Aswendt
Füchse-Trainer Dirk Rohrbach hat den Aufschwung der Topreihe natürlich mit großer Erleichterung zur Kenntnis genommen. Schließlich soll und muss diese Reihe viel Verantwortung auf dem Eis übernehmen. Zunächst hatte es Rohrbach mit Danny Albrecht als Center neben Hartmann und Masek probiert, doch inzwischen scheint er mit Szabo ein gut harmonierendes Trio gefunden zu haben. »Alle drei Spieler haben dank ihrer Erfahrung so viel Eishockey-Sachverstand, dass sie sich auch aus schwierigen Situationen befreien können. Man sieht deutlich, dass sie sich inzwischen immer besser verstehen und ergänzen«, betont Rohrbach.
Ein Richard Hartmann in überragender Form wie am Freitag in Kaufbeuren kommt dem Spiel der Füchse natürlich zugute. Zumal der Slowake mit dem Viererpack seine Startschwierigkeiten wohl endgültig weggeschossen hat. Am Anfang der Saison gab er zwar wichtige Vorlagen, trat aber nur selten als Torschütze in Erscheinung und haderte deshalb mit seinem Schusspech. Das hat sich längst geändert. Mit acht Treffern führt Hartmann die Torschützenliste der Füchse an. Fortsetzung durch den Tor-Mann ist also erwünscht - möglichst schon in Dresden und gegen Schwenningen. Das wird eine ganz knifflige Aufgabe für die Lausitzer Füchse. Im Sachsenderby bei den Eislöwen Dresden müssen sie am heutigen Freitag (20 Uhr) vor allem die Topreihe der Gastgeber in den Griff bekommen. Denn das Trio Sami Kaartinen (30 Punkte), Patrick Jarrett (24) und Jan Zurek (20) hat für ein bemerkenswertes Kuriosum in der 2. Bundesliga gesorgt: Die drei Stürmer stehen gemeinsam an der Spitze der Scorerwertung. In Dustin Sylvester, Christian Billich (beide Freiburg) und Petr Sikora (Kaufbeuren/alle 18 Punkte) folgen erst auf den weiteren Plätzen Spieler aus anderen Teams. Bester Weißwasseraner ist Richard Hartmann auf dem 12. Platz mit 16 Punkten.
Wie wollen die Füchse die Dresdner Top reihe stoppen? »Jeder Spieler muss bereit sein, mit körperlicher Präsenz dagegenzuhalten«, fordert Dirk Rohrbach. Der Coach hat die Stärken und Schwächen des gefährlichen Trios genau studiert: »Wir kennen ihre Philosophie und wissen, wie sie Eishockey denken.« Er warnt jedoch davor, sich nur auf den Gegner zu konzentrieren. »Wir müssen unser Spiel durchbringen. Auch wir haben eine starke erste Reihe, die gut in Form ist«, zeigt sich Rohrbach optimistisch.
Probespieler Marek Posmyk bestreitet seine zweite Partie. Rory Rawlyk muss wieder zuschauen. Eig. Ber./noc
Es war ein regelrechter Urschrei, der am vergangenen Freitag durch die Sparkassen-Arena in Kaufbeuren schallte. Vier Treffer in einer Partie - eine solche Ausbeute erlebt auch ein 34 Jahre alter Routinier wie Richard Hartmann nicht alle Tage. Trotzdem gibt sich der Stürmer aus der Slowakei bescheiden. »Natürlich ist es schön, wenn man vier Tore erzielt. Aber ich schaue zuerst auf die Mannschaft. Wir haben diese drei Punkte wirklich dringend gebraucht.«
In der dicht gedrängten Tabelle der 2. Bundesliga liegt Weißwasser auf Rang zehn. Und an diesem Wochenende warten zwei ganz schwere Spiele auf die Füchse. Am heutigen Freitag gastieren sie beim Tabellenzweiten, den Eislöwen Dresden (Beginn um 20 Uhr). Am Sonntag kommt Spitzenreiter Wild Wings Schwenningen in den Fuchsbau (17 Uhr).
Zwei Spiele, in denen auch Richard Hartmann wieder als Tor-Mann gefragt ist. Nach einigen Startschwierigkeiten am Anfang der Saison scheint der Neuzugang endlich bereit zu sein für die Rolle, die ihm Trainer Dirk Rohrbach zugedacht hat. Mit der Erfahrung aus zahlreichen Spielen in der slowakischen Extraliga soll Hartmann nicht nur Tore schießen, sondern auch seine Angriffsreihe führen. Doch gerade diese Reihe mit den ebenfalls sehr erfahrenen Ervin Masek (43) und Peter Szabo (29) brauchte einige Zeit, um in Schwung zu kommen. »Wir spielen in unserer Reihe sehr gut zusammen, es wird immer besser«, analysiert Hartmann. In Kaufbeuren erzielte diese Reihe vier der fünf Weißwasseraner Treffer. »Auch die Abwehr gehört natürlich dazu, insgesamt passt es schon ganz gut. Aber ich denke, wir können noch besser werden«, nimmt der Stürmer sich und seine Mitspieler in die Pflicht.
Füchse-Trainer Dirk Rohrbach hat den Aufschwung der Topreihe natürlich mit großer Erleichterung zur Kenntnis genommen. Schließlich soll und muss diese Reihe viel Verantwortung auf dem Eis übernehmen. Zunächst hatte es Rohrbach mit Danny Albrecht als Center neben Hartmann und Masek probiert, doch inzwischen scheint er mit Szabo ein gut harmonierendes Trio gefunden zu haben. »Alle drei Spieler haben dank ihrer Erfahrung so viel Eishockey-Sachverstand, dass sie sich auch aus schwierigen Situationen befreien können. Man sieht deutlich, dass sie sich inzwischen immer besser verstehen und ergänzen«, betont Rohrbach.
Ein Richard Hartmann in überragender Form wie am Freitag in Kaufbeuren kommt dem Spiel der Füchse natürlich zugute. Zumal der Slowake mit dem Viererpack seine Startschwierigkeiten wohl endgültig weggeschossen hat. Am Anfang der Saison gab er zwar wichtige Vorlagen, trat aber nur selten als Torschütze in Erscheinung und haderte deshalb mit seinem Schusspech. Das hat sich längst geändert. Mit acht Treffern führt Hartmann die Torschützenliste der Füchse an. Fortsetzung durch den Tor-Mann ist also erwünscht - möglichst schon in Dresden und gegen Schwenningen. Das wird eine ganz knifflige Aufgabe für die Lausitzer Füchse. Im Sachsenderby bei den Eislöwen Dresden müssen sie am heutigen Freitag (20 Uhr) vor allem die Topreihe der Gastgeber in den Griff bekommen. Denn das Trio Sami Kaartinen (30 Punkte), Patrick Jarrett (24) und Jan Zurek (20) hat für ein bemerkenswertes Kuriosum in der 2. Bundesliga gesorgt: Die drei Stürmer stehen gemeinsam an der Spitze der Scorerwertung. In Dustin Sylvester, Christian Billich (beide Freiburg) und Petr Sikora (Kaufbeuren/alle 18 Punkte) folgen erst auf den weiteren Plätzen Spieler aus anderen Teams. Bester Weißwasseraner ist Richard Hartmann auf dem 12. Platz mit 16 Punkten.
Wie wollen die Füchse die Dresdner Top reihe stoppen? »Jeder Spieler muss bereit sein, mit körperlicher Präsenz dagegenzuhalten«, fordert Dirk Rohrbach. Der Coach hat die Stärken und Schwächen des gefährlichen Trios genau studiert: »Wir kennen ihre Philosophie und wissen, wie sie Eishockey denken.« Er warnt jedoch davor, sich nur auf den Gegner zu konzentrieren. »Wir müssen unser Spiel durchbringen. Auch wir haben eine starke erste Reihe, die gut in Form ist«, zeigt sich Rohrbach optimistisch.
Probespieler Marek Posmyk bestreitet seine zweite Partie. Rory Rawlyk muss wieder zuschauen. Eig. Ber./noc
Von Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau