Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Weißwasser verliert trotz guter Leistungen gegen Schwenningen und in Dresden
01.11.2010 | 10:26 Uhr von
Es waren zwei späte Niederlagen für die Lausitzer Füchse gegen die Top-Teams der 2. Eishockey-Bundesliga: Sowohl beim 1:2 nach Penaltyschießen in Dresden als auch am Sonntagabend bei der 3:5-Niederlage gegen Schwenningen hielten sie lange gut mit.
Unter dem Strich steht nach diesem Hammer-Wochenende gegen Spitzenreiter und Liga-Krösus Schwenningen sowie den Tabellen-Zweiten Dresden also ein gewonnener Punkt für die Füchse. Dabei hätten es durchaus mehr sein können. Insbesondere am Freitagabend beim Mitternachtsspiel in Dresden befand sich Weißwasser zwei Drittel lang auf der Siegerstraße. »Ein Sieg für uns wäre durchaus gerechtfertig gewesen. Schade, dass es am Ende nicht ganz gerecht hat«, bilanzierte Coach Dirk Rohrbach. »Leider haben wir es im ersten Drittel verpasst, das zweite Tor nachzulegen. Dann wäre Dresden noch mehr unter Druck geraten«, ergänzt er.

Weil Schiedsrichter Roland Seckler wegen eines Staus auf der Autobahn mit Verspätung in Dresden eintraf, begann die Partie fast eine Stunde später als geplant und dauerte bis kurz vor Mitternacht.

43 Minuten lang durften die Füchse auf einer Dreier in der mit 4398 Zuschauern ausverkauften Dresdner Eishalle hoffen. Die etwa 400 mitgereisten Fans aus Weißwasser hatten bereits in der Anfangsphase Grund zum Jubel. Richard Hartmann, der kürzlich mit einem Viererpack geglänzt hatte, war auch diesmal erfolgreich. Der Stürmer traf in der 8. Minute zur 1:0-Führung für die Gäste. Diesen Vorsprung verteidigten die Füchse lange Zeit sehr geschickt.

Treffsicher: Richard Hartmann (l.) erzielte am Freitagabend in Dresden das Führungstor für die die Füchse. Foto: Heide/thd1

Favoriten gefordert

Nach 43 Minuten musste sich der erneut starke Torhüter Ryan MacDonald dann aber doch geschlagen geben. Immerhin retteten die Füchse das Remis und damit einen Punkt in die Verlängerung sowie das Penalty schießen.

Auch zwei Tage später gegen Schwenningen wurde das letzte Drittel den Füchsen zum Verhängnis. Vor 2398 Zuschauern spielten die Gastgeber lange Zeit auf Augenhöhe mit dem Favoriten. Ervin Masek (9.) und Jens Heyer (14.) sorgten für den zwischenzeit lichen 2:2-Ausgleich, der zwei Drittel lang Bestand hatte. Genau wie Dresden forderte Weißwasser auch die favorisierten Schwenninger mit großem Einsatz und Leidenschaft. Im Schlussabschnitt kamen die Gäste dann doch zum standes gemäßen Erfolg. »Es ist schade, dass uns zwei Unachtsamkeiten im letzten Drittel ein besseres Ergebnis gekostet haben. Dennoch muss sich meine Mannschaft für diese Nieder lage nicht schämen«, bilanzierte Rohrbach. Bitter: Ervin Masek musste bereits im ersten Drittel wegen einer Schulterverletzung vom Eis. Für den heutigen Montag ist eine genaue Untersuchung geplant.

Probespieler Marek Posmyk aus Tschechien bestritt am Sonntag seine dritte Partien für die Füchse. Verteidiger Rory Rawlyk kam diesmal als Stürmer zum Einsatz. Dafür musste Mike Forgie als überzähliger Kontingentspieler zuschauen.

Von Frank Noack

Quelle: Lausitzer Rundschau
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