Ende Januar soll der Bauantrag für Weißwassers neue Eishalle gestellt werden. Darüber informierte Bau-Fachbereichsleiter Thomas Böse während der letzten Stadtratssitzung.
Über das Raumprogramm sei man sich einig, am 19. November soll das Konzept mit Kostenrechnung durch das Architektenbüro übergeben werden. Geplant ist auch eine Beschlussfassung im Stadtrat zu dem Thema. Böse wies erneut darauf hin, dass nach wie vor nicht geklärt sei, wieviel die notwendige Baugrundverbesserung kosten werde. Zudem sei nun klar, dass die öffentliche Erschließung deutlich teurer werde als geplant. Sei im Variantenvergleich von 60 000 Euro die Rede gewesen, spreche man nun über 164 000 Euro.
Die Gesamtkosten von 15,7 Millionen sollen jedoch nicht überschritten werden, betonte Böse. Das Architektenbüro habe den Auftrag bekommen, den Bau auf 15,25 Millionen Euro zu planen, um einen Puffer zu haben.
Die Traversen sind (fast) Geschichte: Der Abriss des alten Freiluftstadions läuft auf vollen Touren. Hier wird Platz geschaffen für den Neubau der Eishalle. Foto: André Kurtas/aku1
Klar ist jedoch, dass es keine weitere Reduzierung im Raumprogramm oder im Zuschauerbereich der neuen Eishalle geben soll. Hier war in den letzten Wochen schon reduziert worden, wie Stadtrat und Füchse-Trainer Dirk Rohrbach (Klartext) erklärt. Statt der ursprünglich geplanten 3000 Zuschauer ist mittlerweile nur noch von rund 2700 die Rede, die Zuschauerreihen sind von acht auf sechs reduziert worden. Auch die Profis müssen Abstriche hinnehmen. Ihre Kabine im neuen Stadion wird kleiner als bisher sein. Der Grund: Alles, was mit Profisport zu tun hat, ist nicht förderfähig. Auch beim Abriss gibt es bislang keine erfreulichen Nachrichten. Zwar werden die Mehrkosten zum Teil gefördert, es gibt aber Verzögerungen beim Abriss des Hauptgebäudes, wie Thomas Böse im Stadtrat mitteilte. So hat der Abriss, anders als geplant, erst vor wenigen Tagen begonnen, weil die entsprechende Firma Baubehinderungen anmeldete, da es Problemem mit der Medienabschaltung gab.
Aus Böses Sicht hätte die Firma jedoch durchaus schon beginnen können, etwa die Fenster oder Türen auszubauen. Der Fachbereichsleiter geht nach eigener Aussage jedoch weiter davon aus, der Abriss weiter im Zeitplan ist. Bis Ende des Jahres soll der abgeschlossen sein.
Zum Thema:
Das altehrwürdige Wilhelm-Pieck-Stadion ist vor seinem Abriss feierlich verabschiedet worden. Der Abriss soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Er hat am 12. Oktober begonnen.
Nur für die, die es letzte Woche bei den Kommentaren des Artikels der SZ zum Gleichen Thema nie mitbekommen haben, 3100 Zuschauer werden rein passen... So unser Pressesprecher...
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Über das Raumprogramm sei man sich einig, am 19. November soll das Konzept mit Kostenrechnung durch das Architektenbüro übergeben werden. Geplant ist auch eine Beschlussfassung im Stadtrat zu dem Thema. Böse wies erneut darauf hin, dass nach wie vor nicht geklärt sei, wieviel die notwendige Baugrundverbesserung kosten werde. Zudem sei nun klar, dass die öffentliche Erschließung deutlich teurer werde als geplant. Sei im Variantenvergleich von 60 000 Euro die Rede gewesen, spreche man nun über 164 000 Euro.
Die Gesamtkosten von 15,7 Millionen sollen jedoch nicht überschritten werden, betonte Böse. Das Architektenbüro habe den Auftrag bekommen, den Bau auf 15,25 Millionen Euro zu planen, um einen Puffer zu haben.
Klar ist jedoch, dass es keine weitere Reduzierung im Raumprogramm oder im Zuschauerbereich der neuen Eishalle geben soll. Hier war in den letzten Wochen schon reduziert worden, wie Stadtrat und Füchse-Trainer Dirk Rohrbach (Klartext) erklärt. Statt der ursprünglich geplanten 3000 Zuschauer ist mittlerweile nur noch von rund 2700 die Rede, die Zuschauerreihen sind von acht auf sechs reduziert worden. Auch die Profis müssen Abstriche hinnehmen. Ihre Kabine im neuen Stadion wird kleiner als bisher sein. Der Grund: Alles, was mit Profisport zu tun hat, ist nicht förderfähig. Auch beim Abriss gibt es bislang keine erfreulichen Nachrichten. Zwar werden die Mehrkosten zum Teil gefördert, es gibt aber Verzögerungen beim Abriss des Hauptgebäudes, wie Thomas Böse im Stadtrat mitteilte. So hat der Abriss, anders als geplant, erst vor wenigen Tagen begonnen, weil die entsprechende Firma Baubehinderungen anmeldete, da es Problemem mit der Medienabschaltung gab.
Aus Böses Sicht hätte die Firma jedoch durchaus schon beginnen können, etwa die Fenster oder Türen auszubauen. Der Fachbereichsleiter geht nach eigener Aussage jedoch weiter davon aus, der Abriss weiter im Zeitplan ist. Bis Ende des Jahres soll der abgeschlossen sein.
Zum Thema:
Das altehrwürdige Wilhelm-Pieck-Stadion ist vor seinem Abriss feierlich verabschiedet worden. Der Abriss soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Er hat am 12. Oktober begonnen.
Von Martina Albert
Quelle: Lausitzer Rundschau