Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse geben Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand
08.11.2010 | 05:56 Uhr von
Ein mit viel Disziplin erkämpfter Auswärtssieg und eine bittere Niederlage in der eigenen Halle – das ist die durchwachsene Wochenendbilanz der Lausitzer Füchse aus Weißwasser in der 2. Bundesliga.
Am Freitag hatten sie zunächst das Sachsenderby bei den Eispiraten Crimmitschau mit 2:1 für sich entschieden. Zwei Tage später musste das Team von Trainer Dirk Rohrbach dann allerdings eine 3:5-Heimniederlage gegen den Tabellennachbarn Wölfe Freiburg hinnehmen. Die Füchse hängen damit weiterhin in der unteren Hälfte der Zweitliga-Tabelle fest.

Dabei sahen die Gastgeber am Sonntag vor 1632 Zuschauern im Fuchsbau schon wie die Sieger aus. Im zweiten Drittel lag Weißwasser mit 3:1 in Führung. Die Tore erzielten Kapitän Sebastian Klenner (19.), Sven Valenti (25.) und Rory Rawlyk (27.). Doch im letzten Drittel drehte Freiburg die Partie noch zu seinen Gunsten. Statt den Vorsprung zu sichern, agierten die Füchse sehr offensiv und liefen immer wieder in die Konter der Gäste aus dem Breisgau. Mit drei Treffern im letzten Drittel kam Freiburg doch noch zum Auswärtssieg, Weißwasser ging leer aus. »Einige Spieler wollten zu viel. Es wäre einfacher gewesen, den Vorsprung zu verwalten«, kritisierte Trainer Rohrbach.

Am Freitag in Crimmitschau hatten die Füchse und der mitgereiste Anhang dagegen Grund zum Jubel. Denn dank der Treffer von Richard Hartmann (19.) und Danny Albrecht (54.) nahmen die Gäste drei Punkte aus dem Sahnpark mit. »Es war ein Auswärtssieg der Disziplin. Alle haben sehr kompakt gearbeitet«, erklärte Teammanager Ralf Hantschke.

Die Freitag-Partie in Crimmitschau könnte die letzte Partie von Probespieler Marek Posmyk im Füchse-Trikot gewesen sein. Der Verteidiger aus Tschechien hat insgesamt vier Partie auf Probe absolviert und dabei einen guten Eindruck hinterlassen. Sein Verbleib in Weißwasser ist dennoch fraglich. Posmyk hat zwar ein Angebot der Füchse vorliegen und muss sich bis zum kommenden Sonntag entscheiden. Ihm liegt aber auch ein Angebot aus Österreich vor, das dem Vernehmen nach besser dotiert ist. »Unsere Chancen sind nicht sehr groß«, befürchtet Teammanager Hantschke.

Frank Noack

Quelle: Lausitzer Rundschau
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