5:3-Erfolg nach 1:3-Rückstand in Weißwasser.
Sprichwörtlich gilt der Fuchs ja als schlaues Tier. Gestern allerdings mussten Fans und Verantwortliche in der Lausitz – der einzigen Region mit einer stabilen Wolfspopulation in Deutschland – zur Kenntnis nehmen, dass auch Wölfe ausgemacht schlau sein können. Denn die Wölfe Freiburg machten alles richtig. Bereits einen Tag vor dem Match der zweiten Eishockey-Bundesliga hatten die Breisgauer die fast 800 Kilometer lange Reise nach Weißwasser angetreten. Entsprechend ausgeruht und taktisch bestens eingestellt kamen sie auf den kühlen Spielgrund im Fuchsbau – und siegten am Ende mit 5:3.
Während sich die Gastgeber zunächst ein optisches Übergewicht erspielten, warteten die Wölfe klug im eigenen Drittel, zerstörten früh die Angriffsbemühungen der Hausherren und griffen nur an, wenn es den nötigen Raum gab. Und gleich der erste Konter saß. Nach zehn Spielminuten schien die Scheibe schon vertändelt, als sie doch noch Chris Capraro vor die Kelle und von dort Richtung Torlinie rutschte. Füchse-Keeper Ryan MacDonald schob den Puck beim Rettungsversuch ins Gehäuse.
Weißwasser schaffte mit zwei Toren in Überzahl und einem verwandelten Penalty zunächst die Wende. Während die Ostsachsen dann aber besonders schön spielen und weitere Treffer erzaubern wollten, agierten die Wölfe ganz abgeklärt und ließen die Füchse ins Verderben stürmen. Nachdem erneut Capraro und Heatly per Break den Anschluss – und dann den Ausgleichstreffer erzielt hatten, eilte den Spielern von Gäste-Trainer Markus Berwanger das Glück zur Seite. Denn Milan Karliceks Schuss von der blauen Linie in der 57. Spielminute hätte das Gehäuse wohl weit verfehlt, traf aber Verteidiger Rory Rawlyk, von dem der Puck ins Tor prallte. "Natürlich hatten wir reichlich Dusel. Dennoch war der Erfolg verdient", bilanzierte Berwanger nach dem Match, das mit einem Treffer ins nun leer stehende Tor der Gastgeber zwölf Sekunden vor Ende der Partie entschieden war.
Am nächsten Wochenende hat die Liga wegen des Deutschland-Cups der Nationalmannschaft spielfrei.
Sprichwörtlich gilt der Fuchs ja als schlaues Tier. Gestern allerdings mussten Fans und Verantwortliche in der Lausitz – der einzigen Region mit einer stabilen Wolfspopulation in Deutschland – zur Kenntnis nehmen, dass auch Wölfe ausgemacht schlau sein können. Denn die Wölfe Freiburg machten alles richtig. Bereits einen Tag vor dem Match der zweiten Eishockey-Bundesliga hatten die Breisgauer die fast 800 Kilometer lange Reise nach Weißwasser angetreten. Entsprechend ausgeruht und taktisch bestens eingestellt kamen sie auf den kühlen Spielgrund im Fuchsbau – und siegten am Ende mit 5:3.
Während sich die Gastgeber zunächst ein optisches Übergewicht erspielten, warteten die Wölfe klug im eigenen Drittel, zerstörten früh die Angriffsbemühungen der Hausherren und griffen nur an, wenn es den nötigen Raum gab. Und gleich der erste Konter saß. Nach zehn Spielminuten schien die Scheibe schon vertändelt, als sie doch noch Chris Capraro vor die Kelle und von dort Richtung Torlinie rutschte. Füchse-Keeper Ryan MacDonald schob den Puck beim Rettungsversuch ins Gehäuse.
Weißwasser schaffte mit zwei Toren in Überzahl und einem verwandelten Penalty zunächst die Wende. Während die Ostsachsen dann aber besonders schön spielen und weitere Treffer erzaubern wollten, agierten die Wölfe ganz abgeklärt und ließen die Füchse ins Verderben stürmen. Nachdem erneut Capraro und Heatly per Break den Anschluss – und dann den Ausgleichstreffer erzielt hatten, eilte den Spielern von Gäste-Trainer Markus Berwanger das Glück zur Seite. Denn Milan Karliceks Schuss von der blauen Linie in der 57. Spielminute hätte das Gehäuse wohl weit verfehlt, traf aber Verteidiger Rory Rawlyk, von dem der Puck ins Tor prallte. "Natürlich hatten wir reichlich Dusel. Dennoch war der Erfolg verdient", bilanzierte Berwanger nach dem Match, das mit einem Treffer ins nun leer stehende Tor der Gastgeber zwölf Sekunden vor Ende der Partie entschieden war.
Am nächsten Wochenende hat die Liga wegen des Deutschland-Cups der Nationalmannschaft spielfrei.
Tore: 0:1 (10.) Capraro (Sylvester, Billich), 1:1 (19.) Klenner (Forgie, Szabo), 2:1 (25.)Valenti (Hartmann, Szabo), 3:1 (27.) Rawlyk (Penalty), 3:2 (33.) Capraro (Ketter, Sylvester), 3:3 (50.) Heatley (Lavalle, Sylvester), 3:4 (57.) Karlicek (Weissleder, Sacher); 3:5 (60.) Capraro (Billich, Kasten /Empty Net Goal). Schiedsrichter: Fröschle. Zuschauer: 1600. Strafminuten: Weißwasser 8, Freiburg 10.
Quelle: Badische Zeitung