Eishockey - Es war wichtig, das Problem erkannt zu haben. Immer wieder hatte Marco Schütz in den vergangenen Jahren deutliche Schwankungen in seinen Leistungen. Mal top, dann aber wieder mit Fehlern, die unerklärlich waren. "Es ging ständig auf und ab", sagt der Verteidiger der Heilbronner Falken. Talent hat er − keine Frage.
Allerdings auch das Talent, sich von allem möglichen ablenken zu lassen. "Manchmal war ich gedanklich einfach nicht auf dem Eis", gesteht er. Konzentrationsprobleme hatte auch sein Trainer Rico Rossi immer wieder bei Schütz festgestellt. Probleme, die Schütz in dieser Saison angegangen ist. Mit Erfolg: Der Verteidiger hat sich stabilisiert und zeigt in dieser Zweitliga-Saison sehr konstante Leistungen.
Geholfen haben ihm einfache Übungen. Gehirnjogging zum Beispiel. Oder Malen. "Ab und zu zeichne ich", sagt der 25-Jährige. Eine Gitarre hat er sich auch gekauft. Die ersten Griffe hat er sich selbst beigebracht, bei Auswärtsfahrten kommen seine Mitspieler schon einmal in den Genuss einer Hörprobe. "Da ich im Bus meistens unten sitze, habe ich davon noch nichts gehört. Aber Marco hat seine Gitarre häufiger dabei", sagt Rossi. Womöglich auch heute, wenn sich die Falken auf die weite Auswärtsfahrt nach Weißwasser machen.
Fortschritte
Die positive Entwicklung seines Verteidigers freut auch Rossi. "Ich habe schon in der vergangenen Saison mit ihm geredet, dass er seine Konzentration verbessern muss. Mittlerweile sehe ich bei ihm da große Fortschritte", sagt der Falken-Trainer. Und: "Er ist gerade in sehr guter Form." Schütz hat gelernt, in der Defensive keine waghalsigen Aktionen zu starten. Sicherheit zuerst, heißt sein Motto. So ist auch zu erklären, dass er bislang in der Offensive noch nicht so recht aufgefallen ist. Auf sein erstes Tor in dieser Runde muss er noch warten. "Marco spielt in dieser Saison schon sehr routiniert, obwohl er auch erst 25 Jahre alt ist. Er hat große Fortschritte gemacht", sagt Rossi.
Auf Fortschritte hoffen die Falken-Verantwortlichen auch bei Réjean Beauchemin. Der Kanadier hätte eigentlich eine feste Größe im Tor der Falken sein sollen, hat wegen einer langwierigen Verletzung bislang aber noch kein Spiel bestritten. Immerhin konnte er mittlerweile wieder mit dem Krafttraining beginnen, seit gestern steht er auch wieder auf dem Eis. "Er ist sehr ehrgeizig und liegt jetzt voll im Plan", sagt Rossi. Läuft alles optimal, sollte er Anfang Dezember sein erstes Pflichtspiel für die Falken bestreiten können. Heikel ist die Torwartfrage auch für heute Abend in Weißwasser.
Neuling im Tor
Da Freddy Brathwaite wegen persönlicher Angelegenheiten für ein paar Tage nach Kanada geflogen ist und somit den Mannheimer Adlern fehlt, müssen sowohl Lukas Lang als auch Felix Brückmann beim Heilbronner Kooperationspartner zur Verfügung stehen. Für die Falken bedeutet das, dass Philip Lehr und Maximilian Dürr heute das Torwartduo bilden werden. Zwei Nachwuchstorhüter, die noch keine Zweitliga-Erfahrung haben. "Das ist natürlich eine ganz spezielle Situation, in der die ganze Mannschaft helfen muss. Es ist wieder eine Chance für mein Team, Charakter zu zeigen. Ich bin überzeugt, dass das gelingen wird", sagt Rico Rossi.
Allerdings auch das Talent, sich von allem möglichen ablenken zu lassen. "Manchmal war ich gedanklich einfach nicht auf dem Eis", gesteht er. Konzentrationsprobleme hatte auch sein Trainer Rico Rossi immer wieder bei Schütz festgestellt. Probleme, die Schütz in dieser Saison angegangen ist. Mit Erfolg: Der Verteidiger hat sich stabilisiert und zeigt in dieser Zweitliga-Saison sehr konstante Leistungen.
Geholfen haben ihm einfache Übungen. Gehirnjogging zum Beispiel. Oder Malen. "Ab und zu zeichne ich", sagt der 25-Jährige. Eine Gitarre hat er sich auch gekauft. Die ersten Griffe hat er sich selbst beigebracht, bei Auswärtsfahrten kommen seine Mitspieler schon einmal in den Genuss einer Hörprobe. "Da ich im Bus meistens unten sitze, habe ich davon noch nichts gehört. Aber Marco hat seine Gitarre häufiger dabei", sagt Rossi. Womöglich auch heute, wenn sich die Falken auf die weite Auswärtsfahrt nach Weißwasser machen.
Fortschritte
Die positive Entwicklung seines Verteidigers freut auch Rossi. "Ich habe schon in der vergangenen Saison mit ihm geredet, dass er seine Konzentration verbessern muss. Mittlerweile sehe ich bei ihm da große Fortschritte", sagt der Falken-Trainer. Und: "Er ist gerade in sehr guter Form." Schütz hat gelernt, in der Defensive keine waghalsigen Aktionen zu starten. Sicherheit zuerst, heißt sein Motto. So ist auch zu erklären, dass er bislang in der Offensive noch nicht so recht aufgefallen ist. Auf sein erstes Tor in dieser Runde muss er noch warten. "Marco spielt in dieser Saison schon sehr routiniert, obwohl er auch erst 25 Jahre alt ist. Er hat große Fortschritte gemacht", sagt Rossi.
Auf Fortschritte hoffen die Falken-Verantwortlichen auch bei Réjean Beauchemin. Der Kanadier hätte eigentlich eine feste Größe im Tor der Falken sein sollen, hat wegen einer langwierigen Verletzung bislang aber noch kein Spiel bestritten. Immerhin konnte er mittlerweile wieder mit dem Krafttraining beginnen, seit gestern steht er auch wieder auf dem Eis. "Er ist sehr ehrgeizig und liegt jetzt voll im Plan", sagt Rossi. Läuft alles optimal, sollte er Anfang Dezember sein erstes Pflichtspiel für die Falken bestreiten können. Heikel ist die Torwartfrage auch für heute Abend in Weißwasser.
Neuling im Tor
Da Freddy Brathwaite wegen persönlicher Angelegenheiten für ein paar Tage nach Kanada geflogen ist und somit den Mannheimer Adlern fehlt, müssen sowohl Lukas Lang als auch Felix Brückmann beim Heilbronner Kooperationspartner zur Verfügung stehen. Für die Falken bedeutet das, dass Philip Lehr und Maximilian Dürr heute das Torwartduo bilden werden. Zwei Nachwuchstorhüter, die noch keine Zweitliga-Erfahrung haben. "Das ist natürlich eine ganz spezielle Situation, in der die ganze Mannschaft helfen muss. Es ist wieder eine Chance für mein Team, Charakter zu zeigen. Ich bin überzeugt, dass das gelingen wird", sagt Rico Rossi.
Von Marco Scheinhof
Quelle: stimme.de