Marvin Tepper erweist sich nicht als Glücksbringer
19.11.2010 | 23:21 Uhr von
Im Gegenteil, der DEL-Stürmer leitete mit einem Fehler die Niederlage gegen Heilbronn ein.
Es wurde wieder einmal Zeit für einen Heimsieg der Lausitzer Füchse – der letzte lag schon über einen Monat zurück (am 15. Oktober 5:0 gegen Hannover). Das lag zum einen am Spielplan mit seitdem nur zwei Heimspielen, die aber gegen Schwenningen und Freiburg verloren gingen. Heilbronn, vor dem Spiel einen Punkt vor Weißwasser liegend, kam da gerade recht, zumal Stürmer Marvin Tepper von seinem DEL-Club Krefeld die Freigabe für dieses Wochenende bekommen hatte und damit der Ausfall von Masek kompensiert werden sollte.
Aber den besseren Eindruck im ersten Drittel hinterließen dann die Gäste, die letztlich verdient mit einer 1:0-Führung in die Kabinen gingen. Die Falken wirkten einfach spielerisch reifer, ließen die Scheibe schnell laufen und machten den Gastgebern den Spielaufbau mit zwei Spielern im Forechecking schwer. Die Füchse hatten damit ihre Probleme, kamen aber im ersten Drittel trotzdem zu den klareren Chancen. Die erste vergab Hartmann aus etwa einem Meter nach einem Rückpass von Szabo, aber Philip Lehr, der 17-jährige Debütant im Tor der Falken, reagierte (4.). Auch bei einem verdeckten Schuss von Götz wenig später war er zur Stelle. Auch Forgie scheiterte mit einem guten Schuss aus der Mittelposition.
Die Gäste hatten kurz zuvor ihre Gefährlichkeit das erste Mal angedeutet. Cox hatte einen Steilpass genau zwischen den beiden Füchse-Verteidigern erhalten, setzte sich mit dem Tempoüberschuss durch, scheiterte aber am Füchse-Torwart Ryan MacDonald. Der hielt auch gegen einen Schuss von halbrechts von Krull, bevor er allein gegen zwei Falken machtlos war. Dem Gegentreffer ging allerdings ein katastrophaler Fehler von Tepper voraus. Der holte sich die Scheibe hinter dem Tor, während die anderen Spieler zum Wechsel liefen. Tepper kam ohne Absicherung vor das Tor, spielte den ersten Heilbronner aus und blieb am zweiten hängen. Carciola und Calce spielten vor MacDonald noch einen Doppelpass, bevor Carciola den Puck unter die Latte hämmerte. Das sorgte erst einmal für einen kleinen Schock bei den Füchsen, die nur noch durch einen guten Schuss von Szabo zu einer nennenswerten Chance kamen.
In den ersten zehn Minuten des Mitteldrittels kamen die Füchse besser ins Spiel, aber Hartmann vergab die Riesenchance zum Ausgleich. Der beste Torschütze war allein mit Valenti vor dem Gästetor aufgetaucht und erhielt auch den Querpass von Valenti. Hartmann schoss flach, der junge Lehr, der bei einem Lupfer chancenlos gewesen wäre , wehrte den Puck reaktionsschnell mit einer Weltklasseparade ab. Danach wurden die Falken wieder stärker. MacDonald musste sein Können gegen Bittner und Wenzel unter Beweis stellen.
Auch im Schlussdrittel konnten die Füchse das Spiel nicht drehen. Zunächst spielte Rawlyk in eigener Überzahl einen Risikopass, den die Heilbronner abfingen. Calce und Carciola spielten Rawlyk dann aus und Carciola ließ MacDonald mit der Rückhand keine Chance. Aber dieser Fehler glich sich aus, als kurz darauf die Füchse in Unterzahl gerieten. Sie gewannen das Bully im eigenen Drittel, Forgie spielte von hinter dem eigenen Tor einen Steilpass auf Albrecht an der roten Linie. Der Füchse-Stürmer setzte sich gegen die Heilbronner Verteidiger durch und schob dem jungen Lenk den Puck durch die Beine. Viele Chancen zum Ausgleich erspielten sich die Füchse danach nicht. Klenner hatte mit einem Distanzschuss noch die beste Möglichkeit, aber auch da war der junge Gästetorwart auf dem Posten. Die Füchse riskierten zum Ende der Partie alles, nahmen auch Torwart MacDonald vom Eis, kassierten aber prompt den dritten Gegentreffer. Hackert traf von der eigenen blauen Linie ins verwaiste Füchse-Tor. Ein Unentschieden für die Füchse wäre diesmal wohl recht glücklich gewesen. Die Gäste feierten ihren jungen Torwart, der in seinem ersten Bundesligaspiel gleich zum Besten seines Teams gewählt wurde.
Es wurde wieder einmal Zeit für einen Heimsieg der Lausitzer Füchse – der letzte lag schon über einen Monat zurück (am 15. Oktober 5:0 gegen Hannover). Das lag zum einen am Spielplan mit seitdem nur zwei Heimspielen, die aber gegen Schwenningen und Freiburg verloren gingen. Heilbronn, vor dem Spiel einen Punkt vor Weißwasser liegend, kam da gerade recht, zumal Stürmer Marvin Tepper von seinem DEL-Club Krefeld die Freigabe für dieses Wochenende bekommen hatte und damit der Ausfall von Masek kompensiert werden sollte.
Aber den besseren Eindruck im ersten Drittel hinterließen dann die Gäste, die letztlich verdient mit einer 1:0-Führung in die Kabinen gingen. Die Falken wirkten einfach spielerisch reifer, ließen die Scheibe schnell laufen und machten den Gastgebern den Spielaufbau mit zwei Spielern im Forechecking schwer. Die Füchse hatten damit ihre Probleme, kamen aber im ersten Drittel trotzdem zu den klareren Chancen. Die erste vergab Hartmann aus etwa einem Meter nach einem Rückpass von Szabo, aber Philip Lehr, der 17-jährige Debütant im Tor der Falken, reagierte (4.). Auch bei einem verdeckten Schuss von Götz wenig später war er zur Stelle. Auch Forgie scheiterte mit einem guten Schuss aus der Mittelposition.
Die Gäste hatten kurz zuvor ihre Gefährlichkeit das erste Mal angedeutet. Cox hatte einen Steilpass genau zwischen den beiden Füchse-Verteidigern erhalten, setzte sich mit dem Tempoüberschuss durch, scheiterte aber am Füchse-Torwart Ryan MacDonald. Der hielt auch gegen einen Schuss von halbrechts von Krull, bevor er allein gegen zwei Falken machtlos war. Dem Gegentreffer ging allerdings ein katastrophaler Fehler von Tepper voraus. Der holte sich die Scheibe hinter dem Tor, während die anderen Spieler zum Wechsel liefen. Tepper kam ohne Absicherung vor das Tor, spielte den ersten Heilbronner aus und blieb am zweiten hängen. Carciola und Calce spielten vor MacDonald noch einen Doppelpass, bevor Carciola den Puck unter die Latte hämmerte. Das sorgte erst einmal für einen kleinen Schock bei den Füchsen, die nur noch durch einen guten Schuss von Szabo zu einer nennenswerten Chance kamen.
In den ersten zehn Minuten des Mitteldrittels kamen die Füchse besser ins Spiel, aber Hartmann vergab die Riesenchance zum Ausgleich. Der beste Torschütze war allein mit Valenti vor dem Gästetor aufgetaucht und erhielt auch den Querpass von Valenti. Hartmann schoss flach, der junge Lehr, der bei einem Lupfer chancenlos gewesen wäre , wehrte den Puck reaktionsschnell mit einer Weltklasseparade ab. Danach wurden die Falken wieder stärker. MacDonald musste sein Können gegen Bittner und Wenzel unter Beweis stellen.
Auch im Schlussdrittel konnten die Füchse das Spiel nicht drehen. Zunächst spielte Rawlyk in eigener Überzahl einen Risikopass, den die Heilbronner abfingen. Calce und Carciola spielten Rawlyk dann aus und Carciola ließ MacDonald mit der Rückhand keine Chance. Aber dieser Fehler glich sich aus, als kurz darauf die Füchse in Unterzahl gerieten. Sie gewannen das Bully im eigenen Drittel, Forgie spielte von hinter dem eigenen Tor einen Steilpass auf Albrecht an der roten Linie. Der Füchse-Stürmer setzte sich gegen die Heilbronner Verteidiger durch und schob dem jungen Lenk den Puck durch die Beine. Viele Chancen zum Ausgleich erspielten sich die Füchse danach nicht. Klenner hatte mit einem Distanzschuss noch die beste Möglichkeit, aber auch da war der junge Gästetorwart auf dem Posten. Die Füchse riskierten zum Ende der Partie alles, nahmen auch Torwart MacDonald vom Eis, kassierten aber prompt den dritten Gegentreffer. Hackert traf von der eigenen blauen Linie ins verwaiste Füchse-Tor. Ein Unentschieden für die Füchse wäre diesmal wohl recht glücklich gewesen. Die Gäste feierten ihren jungen Torwart, der in seinem ersten Bundesligaspiel gleich zum Besten seines Teams gewählt wurde.
Von Ronny Reddo und Frank Thümmler
Quelle: SZ-Online.de