Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse rutschen zu Hause aus
20.11.2010 | 08:21 Uhr von
Die Lausitzer Füchse sind auf heimischem Eis ausgerutscht. Im Duell der Tabellennachbarn kassierten sie am Freitag eine 1:3-Niederlage gegen Heilbronn. Ausgerechnet Marvin Tepper unterlief dabei ein folgenschwerer Patzer.
Was haben wir in dieser Woche nicht alles über Marvin Tepper erfahren. Zum Beispiel, dass der Stürmer von den Krefeld Pinguinen während seiner Rückkehr auf Zeit nach Weißwasser im Hause von Füchse-Trainer Dirk Rohrbach übernachtet und sich dort nicht nur wegen der Kochkünste von Frau Rohrbach sehr wohl fühlt. Dass der 24-jährige Stürmer eigentlich am Donnerstag schon wieder zurück nach Krefeld fliegen sollte, mit Einwilligung des DEL-Clubs nun aber doch das komplette Wochenende für die Füchse spielen darf.
Seit Freitagabend wissen wir, dass sich der letztjährige Topscorer seit seinem Abschied im Sommer nicht wirklich verändert hat: Tepper kann nach wie vor geniale Pässe spielen, aber leider nicht immer seine Neigung zur Arroganz auf dem Eis verbergen. Vielleicht war es ja auch nur gut gemeint, als er in der 12. Minute versuchte, im eigenen Drittel gleich drei Heilbronner auszuspielen. Am ersten Gegenspieler kam er vorbei, am zweiten auch - nur am dritten blieb er hängen. Sekunden später lagen die Füchse 0:1 zurück. Fabio Carciola traf und Tepper ärgerte sich: »Das ist bitter, so ein Fehler darf nicht passieren.«

Die Füchse fanden sich vor 1531 Zuschauern nun in der Rolle des Verfolgers wieder. Nach dem Patzer von Tepper kam auch noch Pech hinzu, als Peter Szabo in der 16. Minute nur den linken Außenpfosten des Heilbronner Tores traf. Im zweiten Drittel starteten die Gastgeber zwar druckvoll, wurden für ihre Bemühungen aber nicht belohnt, so dass ihr Spiel mehr und mehr in Einzelstücke zerfiel. Auf der anderen Seite hätte Simon Wenzel bei einem der Gäste-Konter in der 31. Minute sogar auf 2:0 für Heilbronn erhöhen können. Das holte dann erneut Carciola mit seinem zweiten Treffer nach (47.). Immerhin gaben die Gastgeber nicht auf. Danny Albrecht verkürzte in Unterzahl auf 1:2 (49.) und sorgte für eine umkämpfte Schlussphase. Der Ausgleich wollte aber nicht mehr fallen. Stattdessen traf Axel Hackert ins leere Füchse-Tor zum 3:1-Endstand (60.). »Wir haben zu Recht verloren, weil wir nicht mannschaftsdienlich gespielt haben. Bei vielen stand das Ego im Vordergrund«, kritisierte Trainer Rohrbach. Weiterer Wermutstropfen: Torjäger Richard Hartmann musste mit Verdacht auf Muskelanriss im Arm vom Eis. »Wir wissen noch nicht, wie lange er ausfällt«, zeigte sich Rohrbach geschockt.
(Von Frank Noack)

Quelle: Lausitzer Rundschau
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