Gast-Fuchs Teppers Bilanz: „Hätte gern mehr geholfen“
23.11.2010 | 11:48 Uhr von
Drei Spiele, nur ein Sieg: Das ist die Bilanz des Kurzgastspiels von Marvin Tepper bei den Lausitzer Füchsen. Tepper und auch die Füchse haben sich mehr versprochen. Deshalb stellt sich die Frage: Wie kann es künftig für beide Seiten besser funktionieren?
Wahrscheinlich hat Mervin Tepper schon ganz am Anfang gespürt, dass es nicht so laufen würde, wie sich das der 24 Jahre alte Stürmer von den Krefeld Pinguinen vorgestellt hat. Es war am vergangenen Mittwoch beim Derby in Dresden, als er erstmals in dieser Saison für die Füchse auflaufen durfte. »Ich habe gespürt, dass die Mannschaft Hilfe braucht«, sagt Tepper. Doch er merkte auch, dass er diese Hilfe in seiner aktuellen Verfassung nicht sein kann. In Krefeld hatte der Stürmer zuletzt kaum Spielpraxis, auch seine Kondition hat darunter natürlich gelitten. Teppers Bilanz des Gastspiels in Weißwasser: »Ich hätte den Füchsen gern mehr geholfen. Mir tut es leid für die Fans und auch für Manager Ralf Hantschke, der sich seit Wochen intensiv um mich bemüht hat.«
Marvin Tepper kehrte am Montag nach Krefeld zurück. Foto: asw
Dazu kam die hohe Erwartungshaltung, die natürlich da ist, wenn der Topscorer der vergangenen Saison zurückkehrt. Doch Tepper hatte keine Zeit, sich an die Mannschaft zu gewöhnen, die auf einigen Positionen eben nicht mehr dieselbe ist wie in der Vor saison. Und deshalb setzte schon im ersten Spiel in Dresden ein verhängnisvoller Kreislauf ein. »Da kommt man dann schnell in Versuchung, zu viel zu probieren. Und wenn einem nichts gelingt, wächst natürlich der Frust«, schätzt Tepper selbstkritisch ein. Den dicken Patzer am Freitag bei der Niederlage gegen Heilbronn, als er beim Dribbling im eigenen Drittel den Puck verlor und dem Kontrahenten die Führung ermöglichte, wird der junge Stürmer als schmerzhaftes Lehrgeld für sich verbuchen müssen. »In diesem Spiel hat Marvin fast alles falsch gemacht, was man falschen machen kann. Er hat viel zu kompliziert gespielt«, erklärt Füchse-Trainer Dirk Rohrbach. Überraschend sind für ihn diese Probleme indes nicht, denn: »Im vergangenen Jahr hat sich Marvin die herausragende Position im Team nicht von einem Spiel zum anderen erkämpft. Das war ein Entwicklungsprozess«, gibt Rohrbach zu bedenken.
Die Hoffnung, dass Tepper an diese Form nahtlos anknüpfen kann, erwies sich als Trugschluss und gibt deshalb die Richtung für die weitere Zusammenarbeit vor. Die Füchse jedenfalls setzen alles daran, dass der Stürmer in dieser Saison noch möglichst oft in Weißwasser spielen kann, zumal seine Perspektiven in Krefeld nicht besser geworden sind. Für alle Beteiligten macht das aber nur dann Sinn, wenn Tepper mehrere Spiele am Stück von Krefeld nach Weißwasser kommt. Kurzgastspiele, das haben die vergangenen Tage gezeigt, helfen dem um Selbstvertrauen ringenden Stürmer nicht wirklich weiter.
Wahrscheinlich hat Mervin Tepper schon ganz am Anfang gespürt, dass es nicht so laufen würde, wie sich das der 24 Jahre alte Stürmer von den Krefeld Pinguinen vorgestellt hat. Es war am vergangenen Mittwoch beim Derby in Dresden, als er erstmals in dieser Saison für die Füchse auflaufen durfte. »Ich habe gespürt, dass die Mannschaft Hilfe braucht«, sagt Tepper. Doch er merkte auch, dass er diese Hilfe in seiner aktuellen Verfassung nicht sein kann. In Krefeld hatte der Stürmer zuletzt kaum Spielpraxis, auch seine Kondition hat darunter natürlich gelitten. Teppers Bilanz des Gastspiels in Weißwasser: »Ich hätte den Füchsen gern mehr geholfen. Mir tut es leid für die Fans und auch für Manager Ralf Hantschke, der sich seit Wochen intensiv um mich bemüht hat.«
Dazu kam die hohe Erwartungshaltung, die natürlich da ist, wenn der Topscorer der vergangenen Saison zurückkehrt. Doch Tepper hatte keine Zeit, sich an die Mannschaft zu gewöhnen, die auf einigen Positionen eben nicht mehr dieselbe ist wie in der Vor saison. Und deshalb setzte schon im ersten Spiel in Dresden ein verhängnisvoller Kreislauf ein. »Da kommt man dann schnell in Versuchung, zu viel zu probieren. Und wenn einem nichts gelingt, wächst natürlich der Frust«, schätzt Tepper selbstkritisch ein. Den dicken Patzer am Freitag bei der Niederlage gegen Heilbronn, als er beim Dribbling im eigenen Drittel den Puck verlor und dem Kontrahenten die Führung ermöglichte, wird der junge Stürmer als schmerzhaftes Lehrgeld für sich verbuchen müssen. »In diesem Spiel hat Marvin fast alles falsch gemacht, was man falschen machen kann. Er hat viel zu kompliziert gespielt«, erklärt Füchse-Trainer Dirk Rohrbach. Überraschend sind für ihn diese Probleme indes nicht, denn: »Im vergangenen Jahr hat sich Marvin die herausragende Position im Team nicht von einem Spiel zum anderen erkämpft. Das war ein Entwicklungsprozess«, gibt Rohrbach zu bedenken.
Die Hoffnung, dass Tepper an diese Form nahtlos anknüpfen kann, erwies sich als Trugschluss und gibt deshalb die Richtung für die weitere Zusammenarbeit vor. Die Füchse jedenfalls setzen alles daran, dass der Stürmer in dieser Saison noch möglichst oft in Weißwasser spielen kann, zumal seine Perspektiven in Krefeld nicht besser geworden sind. Für alle Beteiligten macht das aber nur dann Sinn, wenn Tepper mehrere Spiele am Stück von Krefeld nach Weißwasser kommt. Kurzgastspiele, das haben die vergangenen Tage gezeigt, helfen dem um Selbstvertrauen ringenden Stürmer nicht wirklich weiter.
Von Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau