Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Ein Punkt als Signal – wann kommt die Wende?
21.12.2010 | 08:33 Uhr von
Die Füchse müssen aufpassen, nicht den Anschluss in der 2. Liga zu verpassen. Den einen Punkt am Sonntag gegen Ravensburg wertet Coach Dirk Rohrbach als Mutmacher für das Schlusslicht. Das Derby gegen Dresden hat nun wegweisenden Charakter.
Zwei Partien haben die Füchse in diesem Jahr noch zu ab solvieren. Am Donnerstag gastieren die Eislöwen Dresden in Weißwasser (Beginn um 19.30 Uhr). Am zweiten Weihnachtsfeiertag geht es dann zum Tabellenführer Wild Wings Schwenningen. Mit 24 Punkten liegen die Füchse derzeit auf dem letzten Platz. Die Pre-Playoff-Ränge - verbunden mit dem vorzeitigen Klassenerhalt - sind derzeit drei Zähler entfernt. Nach zuletzt sieben Nieder lagen in Serie bedeutete der Punkt gewinn am Sonntagabend beim 3:4 im Penaltyschießen gegen den Tabellenzweiten Ravensburg Tower Stars zumindest einen kleinen Aufwärtstrend. »Dieser Punkt ist noch nicht die Wende, aber ein wichtiges Signal«, sagt Trainer Dirk Rohrbach und ergänzt: »Immerhin sind wir zuletzt sieben Mal leer ausgegangen.«

Die RUNDSCHAU sagt, worauf es jetzt ankommt, um den Weg aus dem Keller und damit die Wende zu schaffen.

Optimismus: Rohrbach lebt seinem Team vor, trotz der schwierigen Situation nicht aufzugeben. Mut machen statt Dauer-Schelte lautet sein Motto. Das Selbstvertrauen vieler Spieler hat ohnehin durch die Niederlagenserie gelitten. »Wir arbeiten an den Fehlern. Aber es bringt nichts, auf die Mannschaft draufzuhauen. Sie weiß, dass sie sich nur selbst aus der Krise be freien kann«, sagt Rohrbach.

Harter Kampf: Verteidiger Robert Bartlick (r.) im Duell mit Ravensburgs Peter Boon. Foto: Heide/thd1

Kontingentspieler: Derzeit haben die Füchse sechs einsatzfähige Spieler aus dem Ausland im Kader. Da jeweils nur fünf auflaufen dürfen, muss ein Spieler zuschauen. Keine einfache Aufgabe für Rohrbach, sportlich und auch menschlich die richtige Auswahl zu treffen. Gegen Ravensburg musste Verteidiger David Turon auf der Tribüne Platz nehmen. Dabei sind die Kontingentspieler wichtiger denn je, weil sie die Partien entscheiden können und sollen.

Protest: Angesichts der schwierigen Lage zählt jeder Punkt. Deshalb haben die Füchse Protest gegen die Niederlage im Ravensburg-Spiel eingelegt, weil Gäste-Stürmer Thomas Pielmeier mit der falschen Rückennummer auflief. Aus dem einen Punkt könnten also drei werden. »Wir sehen uns im Recht und werden kämpfen«, verspricht Teammanager Ralf Hantschke.

Derby: Während die Konkurrenz noch vier Spiele in diesem Jahr hat, gibt es für die Füchse nur zwei Chancen, um Punkte zu sammeln. Das Heimspiel am Donnerstag gegen Dresden ist deshalb laut Rohrbach »sehr wichtig«. Dann können die Füchse auch wieder auf Marvin Tepper (Krefeld) zurückgreifen. Der letztjährige Topscorer ist dank einer Förderlizenz auch für Weißwasser spielberechtigt.

Von Frank Noack

Quelle: Lausitzer Rundschau
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