Die rote Laterne der 2. Bundesliga leuchtet Weihnachten in Weißwasser. Mit dem 0:2 im Sachsenderby gegen die Eislöwen Dresden musste Zweitliga-Schlusslicht Lausitzer Füchse am Donnerstagabend die neunte Nieder lage in Serie hinnehmen. Nach der Partie gaben die Füchse den überraschenden Abschied von Alex Kim bekannt.
Der gerade erst verpflichtete Stürmer aus den USA verlässt Weißwasser nach nur drei Spielen in Richtung Korea, wo dem 31-Jährigen ein lukrativer Vertrag für diese und auch die nächste Saison winkt. Dem Vernehmen nach verdient Kim in Korea das Fünffache von dem, was er derzeit im Fuchsbau erhält. »Da seine Wurzeln in Korea sind und auch seine Freundin dort lebt, hatten wir keine Chance. Das ist bitter, aber die Realität«, erklärte Team-Manager Ralf Hantschke mit Blik auf das lu krative Angebot. Kim fliegt bereits am heutigen Freitag nach Asien und steht somit auch für das Auswärtsspiel am Sonntag bei Tabellenführer Wild Wings Schwenningen (18 Uhr) nicht mehr zur Verfügung.
Abschied: Alex Kim (M.) verlässt die Füchse nach nur drei Spielen in Richtung Korea. Foto: Heide/thd1
Gegen Dresden hatte Füchse-Trainer Dirk Rohrbach nach zehn Minuten im ersten Drittel erst einmal genug gesehen - genauer gesagt, er hatte von seiner Mannschaft bis dahin noch gar nichts gesehen. Denn die Eislöwen, als Tabellendritter nach Weißwasser gereist, spielten mit den Füchsen phasenweise Katz und Maus. Der Puck lief mit hohem Tempo durch die Reihen der Gäste. Weißwasser hatte es allein Torhüter Ryan MacDonald zu verdanken, dass es mit 0:0 in die erste Pause ging.
In Durchgang zwei kamen die Füchse dann endlich besser ins Spiel. Sie erarbeiteten sich mehrere gute Chancen, hatten dabei aber auch Pech. Ein Tor fand keine Anerkennung, weil der Schiedsrichter vorher ein Foul gesehen hatte. Bei der zweiten strittigen Szene sah der Schiedsrichter den Puck nur an der Latte - und nicht im Dresdner Tor. Trotz wütender Proteste der Füchse blieb es beim 0:0.
Dass die Partie vor 2577 Zuschauern so lange ohne Tor blieb, lag in erster Linie an den starken Keepern. Neben MacDonald wusste auf der anderen Seite auch Pasi Häkkinen im Eislöwen-Trikot zu gefallen. MacDonald war dann jedoch machtlos bei der Dresdner Führung durch Hugo Boisvert in der 47. Minute. Vier Minuten vor Schluss scheiterte Zweit liga-Topscorer Sami Kaartinen mit einem Penalty an MacDonald. Die Füchse mühten sich zwar um den Ausgleich, am Ende setzte sich jedoch Dresden verdient durch. Auch der Treffer zum 2:0-Endstand ging auf das Konto von Boisvert (60.). »Wenn wir im zweiten Drittel ein Tor schießen, kann es auch anders laufen. So stehen wir wieder ohne Punkte da«, sagte Trainer Dirk Rohrbach.
Erstmals seit langem haben die Füchse alle vier Derbys gegen den sächsischen Erzrivalen aus Dresden verloren. In Schwenningen wartet nun bereits die nächste schwere Aufgabe. Neben Kim fehlt den Füchsen am Sonntag auch Tepper, der wieder nach Krefeld in die DEL zurückkehrt.
Optimist in allen Ehren, aber diese Durchhalte-Parolen jedes mal in der PK nerven langsam gewaltig. Diese Aussagen von hätte, wäre, wenn, dafür kann man sich nicht's kaufen. So langsam sollten einige mal Ihren zarten Hintern hochbekommen und Eishockey spielen, als immer nur zu lamentieren.
2 | Brian | 24.12.2010 @ 13:25
Sie spielen doch Eishockey. Sie kämpfen auch Eishockey. Aber sie können es im Moment nicht besser. Ist daher für mich keine Einstellungsfrage sondern eine Fraqe des Könnens.
3 | alridge1 | 25.12.2010 @ 23:18
Ich fand die PK in Ordnung. Alles was Rohre ansprach, stimmte auch. Was soll man auch machen. Wenn man die meisten Spiele knapp verliert ist das ärgerlich. Hätten wir 6 der 9 Spiele mit einem Tor Unterschied gewonnen, so wären alle Fans zufrieden. Viel anders hätten wir dann zwar auch nicht gespielt, halt nur mehr Punkte und einige "fachkundige" Fans weniger, die was zu kritisieren könnten....
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Der gerade erst verpflichtete Stürmer aus den USA verlässt Weißwasser nach nur drei Spielen in Richtung Korea, wo dem 31-Jährigen ein lukrativer Vertrag für diese und auch die nächste Saison winkt. Dem Vernehmen nach verdient Kim in Korea das Fünffache von dem, was er derzeit im Fuchsbau erhält. »Da seine Wurzeln in Korea sind und auch seine Freundin dort lebt, hatten wir keine Chance. Das ist bitter, aber die Realität«, erklärte Team-Manager Ralf Hantschke mit Blik auf das lu krative Angebot. Kim fliegt bereits am heutigen Freitag nach Asien und steht somit auch für das Auswärtsspiel am Sonntag bei Tabellenführer Wild Wings Schwenningen (18 Uhr) nicht mehr zur Verfügung.
Gegen Dresden hatte Füchse-Trainer Dirk Rohrbach nach zehn Minuten im ersten Drittel erst einmal genug gesehen - genauer gesagt, er hatte von seiner Mannschaft bis dahin noch gar nichts gesehen. Denn die Eislöwen, als Tabellendritter nach Weißwasser gereist, spielten mit den Füchsen phasenweise Katz und Maus. Der Puck lief mit hohem Tempo durch die Reihen der Gäste. Weißwasser hatte es allein Torhüter Ryan MacDonald zu verdanken, dass es mit 0:0 in die erste Pause ging.
In Durchgang zwei kamen die Füchse dann endlich besser ins Spiel. Sie erarbeiteten sich mehrere gute Chancen, hatten dabei aber auch Pech. Ein Tor fand keine Anerkennung, weil der Schiedsrichter vorher ein Foul gesehen hatte. Bei der zweiten strittigen Szene sah der Schiedsrichter den Puck nur an der Latte - und nicht im Dresdner Tor. Trotz wütender Proteste der Füchse blieb es beim 0:0.
Dass die Partie vor 2577 Zuschauern so lange ohne Tor blieb, lag in erster Linie an den starken Keepern. Neben MacDonald wusste auf der anderen Seite auch Pasi Häkkinen im Eislöwen-Trikot zu gefallen. MacDonald war dann jedoch machtlos bei der Dresdner Führung durch Hugo Boisvert in der 47. Minute. Vier Minuten vor Schluss scheiterte Zweit liga-Topscorer Sami Kaartinen mit einem Penalty an MacDonald. Die Füchse mühten sich zwar um den Ausgleich, am Ende setzte sich jedoch Dresden verdient durch. Auch der Treffer zum 2:0-Endstand ging auf das Konto von Boisvert (60.). »Wenn wir im zweiten Drittel ein Tor schießen, kann es auch anders laufen. So stehen wir wieder ohne Punkte da«, sagte Trainer Dirk Rohrbach.
Erstmals seit langem haben die Füchse alle vier Derbys gegen den sächsischen Erzrivalen aus Dresden verloren. In Schwenningen wartet nun bereits die nächste schwere Aufgabe. Neben Kim fehlt den Füchsen am Sonntag auch Tepper, der wieder nach Krefeld in die DEL zurückkehrt.
Von Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau