Dresdner Eislöwen gewinnen auch das vierte Derby gegen die Füchse
24.12.2010 | 14:37 Uhr von
Die Dresdner Eislöwen haben einen Tag vor Heiligabend ihren Fans ein vorfristiges Präsent auf den Gabentisch gelegt. Sie gewannen auch das vierte Sachsenderby der Saison gegen die Lausitzer Füchse, setzten sich vor reichlich 2700 Zuchauern in Weißwasser mit 2:0 (0:0, 0:0, 2:0) durch. Während die Dresdner damit ihren hervorragenden dritten Tabellenplatz verteidigten, brennt im Fuchsbau zu Weißwasser weiter die "rote Laterne".
Die Dresdner begannen furios, setzten die Gastgeber unter Dauerdruck, erarbeiteten sich Chance um Chance. Einziges Manko: Die zahlreichen Möglichkeiten ließen die Jarrett und Co. ungenutzt. Ryan MacDonald im Tor der Hausherren hatte mehrfach Gelegenheit sich auszuzeichnen. Füchse-Trainer Dirk Rohrbach, der noch vor zwei Tagen selbst von einem Puck am Kopf getroffen wurde, ins Krankenhaus musste und trotz leichter Schwindelgefühle beim Derby wieder an der Bande stand, musste reagieren.
Er beorderte seine Männer zur Auszeit an die Bank. Aber die "Musik" auf dem Eis bestimmten weiter die Dresdner, die ein hohes Tempo vorlegten, gut kombinierten und auch mehr Zweikämpfe für sich entschieden. Einzig die Tore fehlten.
Nach dem Pausentee kamen die Gastgeber dann besser ins Spiel, erkämpften sich nun ihrerseits einige gute Möglichkeiten, aber auch ihnen fehlte die Treffgenauigkeit oder sie scheiterten am Dresdner Goalie Pasi Häkkinen, der einmal mehr ein sicherer Rückhalt war. Zweimal hatten die Lausitzer Fans sogar schon den Torschrei auf den Lippen. Doch in 26. Minute wurde ein Tor der Gastgeber wegen eines vorangegangenen Fouls an einem Dresdner Spieler nicht gegeben, in der 38. Minute sprang die Scheibe von der Latte wieder aufs Eis zurück.
Foto: Dominik Brüggemann
Dass auch in diesem Derby der Zündstoff nicht fehlte, zeigte eine kleine Faustkampfeinlage kurz vor der zweiten Pause. Sechs Minuten und 26 Sekunden waren im dritten Durchgang gespielt, als Hugo Boisvert einen Schuss von Bastian Steingroß zum 1:0 für die Eislöwen abfälschte. Riesenjubel bei den rund 400 mitgereisten Fans aus Elbflorenz. Drei Minuten später schickte Schiedsrichter Jan Korb dann den Weißwasseraner Christian Grosch nach einem Foul an Marc St. Jean mit Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig zum Duschen. Aus dem fünfminütigem Überzahlspiel konnten die Dresdner allerdings kein Kapital schlagen.
Dann die Riesenmöglichkeit für die Gäste, den "Sack zuzubinden", doch Sami Kaartinen scheiterte bei einem Penalty an MacDonald. So blieb es bis in die Schlussphase spannend. Erst als die Füchse alles auf eine Karte setzten, ihren Keeper für einen weiteren Feldspieler herausnahmen, gelang acht Sekunden vor dem Ende erneut Hugo Boisvert das 2:0. Damit war das Duell endgültig entschieden. Die Dresdner Fans feierten ihre blau-weißen Lieblinge. Die Lausitzer mussten gleich noch eine bittere Pille schlucken, denn nach der Partie wurde der Vertrag mit Neuzugang Alex Kim, der nach Korea zurückgeht, wieder aufgelöst.
Die Dresdner Eislöwen können sich jetzt auf ein frohes Fest freuen. Bereits am zweiten Feiertag erwarten sie dann daheim die Heilbronner Falken. (Astrid Hofmann)
Quelle: www.dnn-online.de
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Die Dresdner begannen furios, setzten die Gastgeber unter Dauerdruck, erarbeiteten sich Chance um Chance. Einziges Manko: Die zahlreichen Möglichkeiten ließen die Jarrett und Co. ungenutzt. Ryan MacDonald im Tor der Hausherren hatte mehrfach Gelegenheit sich auszuzeichnen. Füchse-Trainer Dirk Rohrbach, der noch vor zwei Tagen selbst von einem Puck am Kopf getroffen wurde, ins Krankenhaus musste und trotz leichter Schwindelgefühle beim Derby wieder an der Bande stand, musste reagieren.
Er beorderte seine Männer zur Auszeit an die Bank. Aber die "Musik" auf dem Eis bestimmten weiter die Dresdner, die ein hohes Tempo vorlegten, gut kombinierten und auch mehr Zweikämpfe für sich entschieden. Einzig die Tore fehlten.
Nach dem Pausentee kamen die Gastgeber dann besser ins Spiel, erkämpften sich nun ihrerseits einige gute Möglichkeiten, aber auch ihnen fehlte die Treffgenauigkeit oder sie scheiterten am Dresdner Goalie Pasi Häkkinen, der einmal mehr ein sicherer Rückhalt war. Zweimal hatten die Lausitzer Fans sogar schon den Torschrei auf den Lippen. Doch in 26. Minute wurde ein Tor der Gastgeber wegen eines vorangegangenen Fouls an einem Dresdner Spieler nicht gegeben, in der 38. Minute sprang die Scheibe von der Latte wieder aufs Eis zurück.
Dass auch in diesem Derby der Zündstoff nicht fehlte, zeigte eine kleine Faustkampfeinlage kurz vor der zweiten Pause. Sechs Minuten und 26 Sekunden waren im dritten Durchgang gespielt, als Hugo Boisvert einen Schuss von Bastian Steingroß zum 1:0 für die Eislöwen abfälschte. Riesenjubel bei den rund 400 mitgereisten Fans aus Elbflorenz. Drei Minuten später schickte Schiedsrichter Jan Korb dann den Weißwasseraner Christian Grosch nach einem Foul an Marc St. Jean mit Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig zum Duschen. Aus dem fünfminütigem Überzahlspiel konnten die Dresdner allerdings kein Kapital schlagen.
Dann die Riesenmöglichkeit für die Gäste, den "Sack zuzubinden", doch Sami Kaartinen scheiterte bei einem Penalty an MacDonald. So blieb es bis in die Schlussphase spannend. Erst als die Füchse alles auf eine Karte setzten, ihren Keeper für einen weiteren Feldspieler herausnahmen, gelang acht Sekunden vor dem Ende erneut Hugo Boisvert das 2:0. Damit war das Duell endgültig entschieden. Die Dresdner Fans feierten ihre blau-weißen Lieblinge. Die Lausitzer mussten gleich noch eine bittere Pille schlucken, denn nach der Partie wurde der Vertrag mit Neuzugang Alex Kim, der nach Korea zurückgeht, wieder aufgelöst.
Die Dresdner Eislöwen können sich jetzt auf ein frohes Fest freuen. Bereits am zweiten Feiertag erwarten sie dann daheim die Heilbronner Falken.
(Astrid Hofmann)
Quelle: www.dnn-online.de