Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Neues Jahr, alte Horror-Serie für die Lausitzer Füchse
03.01.2011 | 13:13 Uhr von
Auch zu Beginn des neuen Jahres konnten die Lausitzer Füchse ihre Horror-Serie nicht beenden: Mit dem 3:6 gegen Tabellenführer Wild Wings Schwenningen kassierte Weißwasser am Sonntag die elfte Niederlage in Folge und bleibt Schlusslicht der 2. Bundesliga.
Im Grunde genommen stellte sich vor diesem ungleichen Duell nur eine einzige Frage: Wie lange würden die personell dezimierten Füchse dem haushohen Favoriten Paroli bieten? Die Antwort ist zumindest ein kleines Kompliment für die Mannschaft von Trainer Dirk Rohrbach. Denn sie musste sich vor 1289 Zuschauern im Fuchsbau erst im letzten Drittel geschlagen geben. Bis dahin stemmten sich die Gastgeber mit dem Mute der Verzweiflung dem Tabellenführer entgegen. »Wir haben 20 Minuten couragiert gespielt, dann jedoch unsere Linie verloren. Und das ärgert mich sehr«, kommentierte Füchse-Coach Rohrbach die erneute Niederlage. Kritik übte er an der fehlenden Disziplin. »Bei den Gegentoren zwei, drei und vier hatten wir mehrere Zuschauer in unseren Reihen.«

Der Unterschied zwischen beiden Teams zeigte sich nicht nur beim Blick auf die Tabelle, sondern auch in Bezug auf die Kaderstärke. Während Schwenningen mit nahezu voller Kapelle anreiste, bekam Rohrbach nur mit Mühe und Not die notwendigen drei Reihen zusammen. Weil neben den langfristig verletzten Spielern am Sonntag auch Tomas Gulda passen musste, beorderte er den erst 17-jährigen Eric Neumann in die zweite Verteidigungsreihe an die Seite von David Turon. Schmerzlich vermisst wurden weiterhin Ervin Masek, Thomas Götz, Mike Forgie und Jens Heyer. Immerhin feierte Mike Mieszkowski nach wochenlanger Pause gegen Schwenningen sein Comeback.

Für die Füchse war die Partie gegen den Tabellenführer aus dem Schwarzwald der Aufgalopp im neuen Jahr. Während sie seit dem 23. Dezember einige Tage Zeit zum Luft holen hatten, mussten die Wild Wings zwischen Weihnachten und Neujahr gleich zwei Mal ran. Der erhoffte Neustart und das Ende der Horror-Serie blieben für Weißwasser jedoch aus.

Konzentrierter Blick: Füchse-Stürmer Peter Szabo (M.) treibt die Scheibe ins Schwenninger Drittel.Foto: Heide/thd1

Dazu war der Konkurrent erwartungsgemäß eine Nummer zu groß. Genau wie beim 6:2-Heimsieg in Schwenningen einen Tag vor Weihnachten waren die Wild Wings auch diesmal spielerisch und läuferisch über legen. Allerdings benötigten sie eine gewisse Zeit, um diese Überlegenheit in Toren auszudrücken. Den Führungstreffer der Gäste beantwortete Sven Valenti in der 17. Minute mit einem Schuss in den Winkel zum 1:1-Ausgleich.

Im zweiten Drittel zog Schwenningen dann allerdings mit drei Treffern davon. Dank des 2:4 durch Christian Grosch (34.) kam dann noch einmal Hoffnung auf. Im letzten Drittel nahm das ungleiche Duell dann endgültig seinen normalen Verlauf. Mit zwei schnellen Treffern sorgte Schwenningen für klare Verhältnisse.

Erschwerend kam hinzu, dass der ohnehin kleine Kader der Gastgeber weiter dezimiert wurde. David Turon musste im letzten Drittel zehn Minuten lang auf die Strafbank. Für Kapitän Sebastian Klenner war die Partie wegen einer Spieldauer-Disziplinarstrafe sogar vorzeitig beendet. Dass der Tabellenführer in der Folgezeit einen Gang zurückschaltete, ersparte den Füchsen eine höhere Niederlage. Markus Lehnigk erzielte in der 56. Minute den dritten Weißwasseraner Treffer.

Viel Zeit zum Nachdenken über ihre Horror-Serie haben die Füchse nicht. Am Mitwoch geht es mit dem Kellerduell bei den Bietigheim Steelers (20 Uhr) bereits weiter.

Von Frank Noack

Quelle: Lausitzer Rundschau
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