Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Taumelnde Füchse kassieren zwölfte Niederlage
06.01.2011 | 12:05 Uhr von
Die Lausitzer Füchse taumeln weiter von Niederlage zu Niederlage: Das Schlusslicht der 2. Eishockey-Bundesliga unterlag am Mittwochabend bei den Bietigheim Steelers 0:4 und kassierte bereits die zwölfte Pleite in Serie.
Der Start in die »Woche der Wahrheit« ist der Mannschaft von Coach Dirk Rohrbach damit gründlich misslungen. Am morgigen Freitag erwarten die Füchse mit den Eispiraten Crimmitschau (19.30 Uhr) einen weiteren Kontrahenten im Kampf um den Klassenerhalt. Am Sonntag reisen sie zu den Wölfen Freiburg.

Allerdings wird es angesichts der beängstigenden Niederlagenserie immer schwerer, den Gang in die Abstiegsrunde doch noch zu vermeiden. Der Abstand zur rettenden Tabellen-Zone beträgt mittlerweile schon acht Zähler.

Ursprünglich hatte Trainer Rohrbach gefordert, in jedem der drei Kellerduelle zu punkten. Dieses Vorhaben machen sich die personell erneut dezimierten Füchse am Mittwochabend in der Eishalle im Ellental schon in der Startphase zunichte. Denn Bietigheim ging durch die Tore von René Schoofs (3. Minute) und Alexander Serikow (8.) schnell in Führung. Es zeigte sich erneut, dass das Fehlen von Leistungsträgern wie Ervin Masek und Thomas Götz kaum zu kompensieren ist. Auch der junge Verteidiger Tomas Gulda konnte wegen Adduktorenbeschwerden nicht mit nach Bietigheim reisen.

Hinter den Kulissen wird deshalb fieberhaft nach einem neuen Stürmer gefahndet. Er soll den kürzlich bereits nach drei Partien abgewanderten Alex Kim ersetzen. »Wir haben auch die Feiertage intensiv genutzt, um zu verhandeln. Eigentlich wollten wir schon für das kommende, sehr wichtige Wochenende einen Neuzugang präsentieren. Leider ist uns das nicht geglückt«, sagt Teammanager Ralf Hantschke. Das neue Ziel lautet: Der Stürmer soll »so schnell wie möglich« verpflichtet werden.

Unterdessen bekommen die Füchse auch keine nachträglichen Punkte aus der verlorenen Partie gegen die Ravensburg Tower Stars. Obwohl ein Gäste-Spieler mit falscher Rückkennummer aufgelaufen war, haben die Weißwasseraner Verantwortlichen den Protest inzwischen zurückgezogen. Grund: Die Ligenleitung sieht keine Erfolgsaussichten, da keine wesentliche Spielbeeinflussung stattgefunden habe.

Frank Noack

Quelle: Lausitzer Rundschau
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