Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Warum Weißwassers alter Fuchsbau weg muss
07.01.2011 | 14:38 Uhr von
Theoretisch könnte das Stadion als Trainingshalle weiter genutzt werden. Ist an diesen Gedankenspielen vielleicht mehr dran?
Das Freiluftstadion ist so gut wie abgerissen. Wenn der Baugrund vorbereitet ist, wird am selben Ort die neue Eishalle entstehen. In Weißwasser gilt als ausgemacht, dass der jetzige Fuchsbau der Abrissbirne weicht, sobald das neue Eissportstadion bezugsfertig ist. Muss das wirklich sein? Gäbe es nicht andere Möglichkeiten, das Gebäude sinnvoll zu nutzen? Fragen wie diese sind vor allem angesichts der hohen Abrisskosten von einiger Relevanz. Der Pressesprecher der Lausitzer Füchse, Andreas Friebel, steht dazu Rede und Antwort.

Herr Friebel, viele Fans fragen sich, warum der alte Fuchsbau abgerissen werden muss, sobald der neue steht...

Das ist eine Vorgabe der Fördermittelgeber aus Dresden. Nach Aussagen des Bauamtes sind die Fördermittel für den Neubau der Arena an den Abriss unseres aktuellen Stadions gekoppelt. Und deshalb muss der Fuchsbau weg. Da aber die nun ermittelten Abrisskosten deutlich über den ersten Schätzungen liegen, will Oberbürgermeister Torsten Pötzsch in den kommenden Wochen in Dresden vorsprechen und ausloten, ob der Abriss jetzt wirklich sein muss. Ich glaube, es stört niemanden wenn die Halle erst einmal stehen bleibt. Das alte Freiluftstadion stand ja auch 20 Jahre, bis es abgerissen wurde. Außerdem fände ich es sehr schade, wenn wir jetzt Abstriche in der Funktionalität der neuen Arena machen müssen, weil die Gesamtkosten des Projektes durch den teureren Abriss der alten Halle steigen. Aber wenn wir jetzt abreißen müssen, dann müssen wir es eben tun.

Die neue Eishalle wird optisch und technisch modern – und sie bietet genug Platz und Spielzeiten für alle Nutzer. Fotografik: asp

Für ein Provisorium stand die Halle ja ganz schön lange. Besteht nicht die Gefahr, dass sie immer baufälliger wird?

Das ist sie ja schon. In den letzten Jahren musste die Stadt Weißwasser viel Geld in den Erhalt stecken und es würde in Zukunft noch viel mehr werden, wenn nicht der Beschluss zum Neubau gekommen wäre. Insbesondere die Zuschauertribünen und die Aufgänge sind dem TÜV schon länger ein Dorn im Auge. Bis 2012/2013 ist das alles kein Problem, aber darüber hinaus hätten wir Probleme bekommen. Welchen Einfluss der Leerstand ab 2013 auf die Baufälligkeit des Gebäudes hat, kann ich nicht sagen.

Was ist mit einer späteren Nutzung als reine Trainingshalle?

Das ist für den Eissport überhaupt kein Thema.

Was sagen Sie zu der Diskussion um die Abrisskosten?

Die vom Planungsbüro asp veranschlagten rund 950000 Euro klingen recht hoch. Ich bin aber kein Bauexperte und möchte mich an dieser Diskussion nicht beteiligen. Asp hat auch beim gerade vorgenommenen Abbruch des alten Freiluftstadions vorhergesagt, dass die vorab durch regionale Planungsbüros ermittelten Kosten zu gering sind. Und sie hatten recht. Mir ist es lieber, wir rechnen vorher etwas großzügiger und werden dann billiger, als umgekehrt.

Wozu überhaupt eine neue Halle, wenn die Füchse absteigen?

Wir werden kämpfen, dass das nicht passiert. Die neue Arena ist für unseren Nachwuchs viel wichtiger. Er nutzt über 80 Prozent der zur Verfügung stehenden Eiszeit.

Gespräch: Thomas Staudt

Quelle: SZ-Online
997 mal gelesen
 
1 | Coswiger | 07.01.2011 @ 14:47
Die letzte Fragestellung ist schon peinlich... Da AF weiter oben eindeutig klarstellt das man in der jetzigen Halle bald keine TÜV-Genehmigung mehr hat.
2 | Stefan-ESW | 07.01.2011 @ 17:00
Die letzte Frage hätte er sich wirklich sparen können.Die Frage ist ja schon total dämlich formuliert..*koppschüttel* Wer keine Ahnung hat,sollte einfach mal die ...*piep* halten.
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