...über den möglichen Erhalt des alten Fuchsbaus
Bisher galt als ausgemacht, dass der Fuchsbau abgerissen wird, wenn die neue Eishalle ihre Türen öffnet. 2012 soll es soweit sein. Nach den momentanen Planungen liegen die Gesamtkosten jenseits des Limits von 15,7 Millionen Euro. Knackpunkt dabei sind vor allem die Kosten für den Abriss des alten Stadions. Nicht nur die Fans stellen deshalb die Frage, warum es unbedingt abgerissen werden muss. Im Dezember diskutierten sie im Forum der Vereinshomepage ausgiebig darüber. Doch haben gerade sie, abgesehen von einem gewissen nostalgischen Wert, nicht viel davon.
Anders der Verein. Bei der voraussichtlich guten bis sehr guten Auslastung der Eisfläche im neuen Stadion, käme dem Füchse-Training eine Ausweichfläche gut zu Pass. Die Profis könnten beispielsweise die neue Halle nutzen, der Nachwuchs gleichzeitig im alten Fuchsbau Spielzüge üben. Beide Eisflächen wären mit gemeinsamer Kältetechnik sehr wohl zu betreiben. Das wird sicher auch im Verein nicht anders gesehen. Dass von dort dennoch kein Kommentar dazu zu haben ist, muss nicht verwundern. Solange die Diskussion über den Neubau nicht abgeschlossen ist, würde jeder Vorstoß in dieser Richtung nur die Kritiker auf den Plan rufen, die ohnehin schon unken, dass in Weißwasser zuviel Geld in den Eissport fließt.
Auch die Stadt wird sich um den Erhalt des Fuchsbaus nicht reißen. Bleibt er stehen, bedeutet dies in jedem Fall zusätzliche Kosten. Doch braucht ein Verein, der sich die ganz teuren Spieler nicht leisten kann, zwei Dinge: eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit und sehr gute Trainingsbedingungen. Sie würden sich mit dem Erhalt des Fuchsbaus deutlich verbessern. Vielleicht beginnt man bei der Stadt, in eine ähnliche Richtung zu denken. Die geplanten Gespräche des Oberbürgermeisters in Dresden lassen darauf hoffen.
Der OB von WSW spricht in DD vor, um einen eventuellen Abriss des alten Fuchsbaus auf Grund zu hoher Kosten zu verhindern. Siehe SZ Bericht davor...
3 | Frank | 07.01.2011 @ 14:56
@Odin Nix. Der WSW-OB führt Gespräche in DD ;-)
4 | Odin | 07.01.2011 @ 15:05
Ups
5 | patriot | 07.01.2011 @ 16:50
Der alte Fuchsbau ist zu teuer, nun bekommt man tatsächlich und endlich einen Neuen. Die Stadt beteiligt sich daran, weil sie sich Kosteneinsparungen verspricht und den Eissport unterstützt. So weit war das alles klar. Was ich in der jetzigen Disskusion nicht verstehe, warum die Halle stehen bleiben soll. Die Stadt müsste weiterhin dafür zahlen. Kosten wie Tribünenrückbau und so weiter würden Trotz allem anfallen. Und irgendwann ist die Halle auch mal am Ende ihrer Laufzeit. ...
6 | patriot | 07.01.2011 @ 16:51
... Und ob dann ein Abriss günstiger wird, als in der heutigen Zeit, bleibt zu bezweifeln. Man schiebt nur etwas auf, was später teuer zu stehen kommt.
7 | SEFI | 07.01.2011 @ 16:57
"Im Dezember diskutierten sie im Forum der Vereinshomepage ausgiebig darüber." Na Hut ab an den Verfasser. Ich hab im Forum der Vereinshomepage nix darüber gefunden.
8 | willithefish | 07.01.2011 @ 16:58
ja es geht doch darum die kosten für die neue halle nicht noch mehr zu senken !
" Ich glaube, es stört niemanden wenn die Halle erst einmal stehen bleibt. Das alte Freiluftstadion stand ja auch 20 Jahre, bis es abgerissen wurde. Außerdem fände ich es sehr schade, wenn wir jetzt Abstriche in der Funktionalität der neuen Arena machen müssen, weil die Gesamtkosten des Projektes durch den teureren Abriss der alten Halle steigen." zitat pressesprecher !
daumen hoch dafür
9 | Fuchstino | 07.01.2011 @ 17:24
Also ich wäre absolut dafür!!!! aus 2 dingen der Verfasser von diesen Artikel hat völlig recht es würde uns gut zu Gesicht stehen eine Trainings und Spielhalle für die Jugend zu haben und der 2 grund man könnte die Eishalle auch fürs freie Eislaufen nutzen die die momentanen zeiten sind mehr als zum Kotzen.....da kann man sich ein bsp.an dresden nehmen das ist ein Traum dort.
10 | 3liter | 07.01.2011 @ 18:29
Ich befürchte, dass man zwei Hallen in Weißwasser nicht ausreichend belegen kann. Daher hinkt der Vergleich mit Dresden. Dort würde man auch eine 3. Halle voll bekommen.
11 | Senator | 07.01.2011 @ 20:05
Namensrechte des Neubaus auf Dauer an Vattenfall, und damit den Erhalt des Altbaus mitfinanzieren! Der Konzern, der weiterhin extrem von unserer Region profitiert, könnte so ein wunderbares Zeichen setzen. Ach wenn es doch so einfach wäre...
12 | Fuchstino | 07.01.2011 @ 22:13
@11 Das wäre wirklich eine gute sache ;)
13 | alexis | 07.01.2011 @ 22:49
@11: eher machen die noch das Stadion der Freundschaft zum Vattenfall-Dome
14 | Fan | 08.01.2011 @ 00:14
@13 Wäre doch nicht schlecht, oder? Ich glaub das is heutzutage Gang und gäbe die Namenstechte abzutreten, wenn Geld damit reinkommt passt das doch!
15 | Senator | 08.01.2011 @ 13:22
Neulich in Lohsa wieder Erdbruch: 26 ha sind bis zu 4 m tiefer gerutscht. Im Sommer die Riesenrutschung in der Nähe von Hoy, vor paar Jahren Koblenz...Grundwasserproblem überall, weiter Dörfer sollen weg...Die Lausitz leidet weiterhin, der große Gewinner davon, kommt dabei super weg!
16 | Dynamix12 | 08.01.2011 @ 20:43
@ 15 Wenn du dir jetzt noch die Umsätze und Gewinne von Vattenfall anguckst... Die neue Eishalle könnte Vattenfall fast aus der Portokasse zahlen. Versteh ich auch nicht, warum man den Konzern nicht mit ins Boot holt.
17 | SEFI | 08.01.2011 @ 23:15
Weil Vattenfall gar nicht ins Boot will.
18 | Fuchstino | 09.01.2011 @ 11:08
@17 das ist ni ganz richtig.....vor 3 Jahren wollte Vattenfall als Hauptsponsor einsteigen aber unter gewissen Bedingungen die ni erfüllt wurden und durch gewisse Leute die an ihren Stuhl klebten.Aber es wäre jetzt ein echtes zeichen vom Konzern und das kämme ja wirklich den Nachwuchs zu gute sowie den Freizeit Läufern.
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Bisher galt als ausgemacht, dass der Fuchsbau abgerissen wird, wenn die neue Eishalle ihre Türen öffnet. 2012 soll es soweit sein. Nach den momentanen Planungen liegen die Gesamtkosten jenseits des Limits von 15,7 Millionen Euro. Knackpunkt dabei sind vor allem die Kosten für den Abriss des alten Stadions. Nicht nur die Fans stellen deshalb die Frage, warum es unbedingt abgerissen werden muss. Im Dezember diskutierten sie im Forum der Vereinshomepage ausgiebig darüber. Doch haben gerade sie, abgesehen von einem gewissen nostalgischen Wert, nicht viel davon.
Anders der Verein. Bei der voraussichtlich guten bis sehr guten Auslastung der Eisfläche im neuen Stadion, käme dem Füchse-Training eine Ausweichfläche gut zu Pass. Die Profis könnten beispielsweise die neue Halle nutzen, der Nachwuchs gleichzeitig im alten Fuchsbau Spielzüge üben. Beide Eisflächen wären mit gemeinsamer Kältetechnik sehr wohl zu betreiben. Das wird sicher auch im Verein nicht anders gesehen. Dass von dort dennoch kein Kommentar dazu zu haben ist, muss nicht verwundern. Solange die Diskussion über den Neubau nicht abgeschlossen ist, würde jeder Vorstoß in dieser Richtung nur die Kritiker auf den Plan rufen, die ohnehin schon unken, dass in Weißwasser zuviel Geld in den Eissport fließt.
Auch die Stadt wird sich um den Erhalt des Fuchsbaus nicht reißen. Bleibt er stehen, bedeutet dies in jedem Fall zusätzliche Kosten. Doch braucht ein Verein, der sich die ganz teuren Spieler nicht leisten kann, zwei Dinge: eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit und sehr gute Trainingsbedingungen. Sie würden sich mit dem Erhalt des Fuchsbaus deutlich verbessern. Vielleicht beginnt man bei der Stadt, in eine ähnliche Richtung zu denken. Die geplanten Gespräche des Oberbürgermeisters in Dresden lassen darauf hoffen.
Von Staudt.Thomas@dd-v.de
Quelle: SZ-Online