Fans sauer auf „Versager“ – trauriger Rekord droht
10.01.2011 | 09:09 Uhr von
Die Krise der Lausitzer Füchse in der 2. Bundesliga hat seit Freitagabend einen Namen: „Derbyversager“ – mit diesem Plakat und höhnischen Gesten schickte ein Teil der Fans die Mannschaft nach der 2:3-Niederlage im Penaltyschießen gegen die Eispiraten Crimmitschau in die Kabine.
Am Sonntagabend kassierte Schlusslicht Weißwasser mit dem 5:7 im dramatischen Kellerduell bei den Wölfen Freiburg die mittlerweile 14. Niederlage in Serie.
Die umstrittene Fan- Aktion wurde zwar am Wochenende in den Internet-Foren kontrovers diskutiert. Sie zeigt aber dennoch, wie angespannt die Stimmung im Fuchsbau angesichts der anhaltenden Talfahrt ist. Dabei war das zuletzt so erfolg- und glücklose Team am Sonntag in Freiburg drauf und dran, die Niederlagen-Serie endlich zu durchbrechen. Trotz einer katastrophalen Startphase kämpften sich die Gäste vor 1245 Zuschauern zurück in die Partie. Sie steckten das 0:2 nach drei Minuten sowie den 1:4-Rückstand (14.) weg. Im letzten Drittel schaffte Weißwasser zwei Mal den Anschlusstreffer, musste sich am Ende jedoch erneut geschlagen geben und trat mit der 14. Niederlage die Heimreise an. Der Abstand zu den rettenden Rängen im Kampf um den vorzeitigen Klassenerhalt beträgt jetzt bereits elf Punkte.
Die Derby-Bilanz sieht ebenfalls verheerend aus: Von den bislang sieben absolvierten Partien gegen die sächsischen Rivalen Crimmitschau und Dresden hat Weißwasser sechs ver loren. Und solche Niederlagen tun den Anhängern erfahrungsgemäß besonders weh. Trotz Niederlagen-Serie und Fan-Häme ist Rohrbach nach wie vor um demons trativen Optimismus bemüht. »Wir lassen den Kopf nicht hängen. Die Mannschaft hat alles gegeben und Charakter gezeigt«, sagte der Füchse-Trainer über das Freitag-Spiel gegen die Eispiraten Crimmitschau.
Dennoch droht Eishockey-Weißwasser nach der 14. Pleite ein trauriger Rekord. Ähnlich viele Niederlagen gab es zuletzt in der Saison 1999/2000. Damals gingen die Füchse in der sogenannten Qualifikationsrunde der 2. Bundesliga sage und schreibe 16 Mal in Folge als Verlierer vom Eis.
Die Hoffnung konzentriert sich vor allem auf die Rückkehr der verletzten Spieler wie Ervin Masek, Thomas Götz und Jens Heyer. Rohrbach ist überzeugt, dass sein Team dadurch einen Schub bekommt: »Diese Spieler werden zurückkommen und auch wir als Mannschaft kommen zurück.« Zudem soll noch ein ausländischer Stürmer verpflichtet werden. Allerdings läuft den Füchsen mehr und mehr die Zeit davon.
Am Sonntagabend kassierte Schlusslicht Weißwasser mit dem 5:7 im dramatischen Kellerduell bei den Wölfen Freiburg die mittlerweile 14. Niederlage in Serie.
Die umstrittene Fan- Aktion wurde zwar am Wochenende in den Internet-Foren kontrovers diskutiert. Sie zeigt aber dennoch, wie angespannt die Stimmung im Fuchsbau angesichts der anhaltenden Talfahrt ist. Dabei war das zuletzt so erfolg- und glücklose Team am Sonntag in Freiburg drauf und dran, die Niederlagen-Serie endlich zu durchbrechen. Trotz einer katastrophalen Startphase kämpften sich die Gäste vor 1245 Zuschauern zurück in die Partie. Sie steckten das 0:2 nach drei Minuten sowie den 1:4-Rückstand (14.) weg. Im letzten Drittel schaffte Weißwasser zwei Mal den Anschlusstreffer, musste sich am Ende jedoch erneut geschlagen geben und trat mit der 14. Niederlage die Heimreise an. Der Abstand zu den rettenden Rängen im Kampf um den vorzeitigen Klassenerhalt beträgt jetzt bereits elf Punkte.
Die Derby-Bilanz sieht ebenfalls verheerend aus: Von den bislang sieben absolvierten Partien gegen die sächsischen Rivalen Crimmitschau und Dresden hat Weißwasser sechs ver loren. Und solche Niederlagen tun den Anhängern erfahrungsgemäß besonders weh. Trotz Niederlagen-Serie und Fan-Häme ist Rohrbach nach wie vor um demons trativen Optimismus bemüht. »Wir lassen den Kopf nicht hängen. Die Mannschaft hat alles gegeben und Charakter gezeigt«, sagte der Füchse-Trainer über das Freitag-Spiel gegen die Eispiraten Crimmitschau.
Dennoch droht Eishockey-Weißwasser nach der 14. Pleite ein trauriger Rekord. Ähnlich viele Niederlagen gab es zuletzt in der Saison 1999/2000. Damals gingen die Füchse in der sogenannten Qualifikationsrunde der 2. Bundesliga sage und schreibe 16 Mal in Folge als Verlierer vom Eis.
Die Hoffnung konzentriert sich vor allem auf die Rückkehr der verletzten Spieler wie Ervin Masek, Thomas Götz und Jens Heyer. Rohrbach ist überzeugt, dass sein Team dadurch einen Schub bekommt: »Diese Spieler werden zurückkommen und auch wir als Mannschaft kommen zurück.« Zudem soll noch ein ausländischer Stürmer verpflichtet werden. Allerdings läuft den Füchsen mehr und mehr die Zeit davon.
F. Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau