Wissen kann man es nie. Das ist Rico Rossi durchaus bewusst. Zu sicher darf man sich nie fühlen. Auch das ist dem Trainer der Heilbronner Falken bekannt. Sollte sich an diesem Wochenende jedoch keinere höhere Macht dazu entschließen, die Eishockey-Welt auf den Kopf stellen zu wollen, werden die Heilbronner sechs Punkte einfahren. Vom Talent der Einzelspieler, vom Geist der Mannschaft und vom Selbstvertrauen her sind sie ihren Gegnern Lausitzer Füchse (heute, 20 Uhr, Eishalle Heilbronn) und Freiburger Wölfe (Sonntag, 18.30 Uhr) deutlich überlegen. Weißwasser ist Letzter, Freiburg nur einen Platz besser. "Wir sind zuversichtlich, sechs Punkte holen zu können", sagt Rossi.
Ein Optimismus, den Verteidiger Torsten Fendt teilt. "Wir haben gerade eine sehr gute Stimmung in der Mannschaft", sagt Fendt. Positive Gedanken, die sich in positiven Ergebnissen niederschlagen. "In Bremerhaven habe ich schon nach fünf Minuten gemerkt, dass wir gewinnen werden", sagt Fendt. Ein Selbstvertrauen, das sich schnell in Überheblichkeit verwandeln könnte. Das befürchtet Rossi aber nicht. "Wir haben keinen in der Mannschaft, der sich für den Größten hält", sagt er. Der Falken-Coach ist zuversichtlich, dass seine Mannen frei von jeder Lässigkeit oder Arroganz die vermeintlich leichten Aufgaben an diesem Wochenende angehen werden. "Für mich ist es gerade sehr leicht zu arbeiten. Die Mannschaft regelt eigentlich alles selbst", meint der Falken-Coach.
Gutes Training
Vor allem das erste Training am Dienstag nach drei freien Tagen hat bei Rossi für ein gutes Gefühl gesorgt. "Meine Spieler waren unglaublich gut drauf", lobt der Falken-Trainer. Sehr konzentriert spulten sie das Programm ab, so dass sie sogar eher vom Eis konnten als Rossi gedacht hatte. Zudem sorgt die Entspannung der Personallage für entspannte Mienen. Die Verteidigung ist seit der Partie in Bremerhaven am vergangenen Freitag wieder mit sechs Akteuren besetzt. Zuvor hatten sich nur vier Abwehrspieler die Aufgaben geteilt.
"Für eine bestimmte Zeit geht das", sagt Fendt. Ihm und seine Kollegen hatte es gar eine Menge Spaß bereitet, soviel Eiszeit zu bekommen. "Das ist ja nicht üblich", sagt der Verteidiger. Im Angriff kann Rossi in den nächsten Wochen verstärkt mit Toni Ritter planen. "Ich habe mit Mannheim besprochen, dass er die meiste Zeit bei uns ist", sagt der Falken-Trainer über den jungen Förderlizenzspieler. Der neue Torhüter Kellen Briggs ist unterdessen seit Mittwoch in Heilbronn, ein Einsatz heute Abend ist jedoch sehr fraglich. "Wir werden nichts überstürzen", so Rico Rossi.
Neuer Torwart
Ein großes Plus der Falken ist die Ausgeglichenheit der Sturmreihen. "Wir haben drei Blöcke, die Spiele entscheiden können", freut sich Rossi. Die meisten Gegner können nur auf zwei wirklich gefährliche Angriffsformationen bauen. In Weißwasser wären sie froh, hätten sie zumindest die. Das Schlusslicht wartet seit dem 21. November auf einen Sieg. Unter der Woche haben die Füchse auf die Verletzung von Torwart Ryan MacDonald reagiert und mit Dominik Halmosi eine neue Nummer eins verpflichtet. Ob das die Wende bringen wird? Sollte alles normal laufen, wohl nicht. Darauf sollten sich die Falken aber nicht verlassen.
sieht ja fast so aus als würden wir heute gegen eine übermannschaft spielen .......;-)
2 | alexis | 14.01.2011 @ 12:37
Vorteil Heilbronn - wie sehr wünscht man sich beim Lesen, dass wir diesem arroganten Auftreten etwas entgegensetzen können...
3 | Arni | 14.01.2011 @ 13:11
Ganz klar "Vorteil Heilbronn" so wie immer halt;)
4 | Polly | 14.01.2011 @ 14:05
allein schon wegen dem artikel sollte heut gewonnen werden... was ich aber nie wirklich glaube... aber man wird sehen ....
5 | Fuchstino | 14.01.2011 @ 16:00
Ja wenn man da oben steht kann man sich eine große fresse leisten.....Schwaben halt ;)
6 | Stefan-ESW | 14.01.2011 @ 16:50
Wenn die Falken wirklich sooo gut sind und soooo viel Selbstvertrauen hätten,dann müssten sie nicht nen Gegner,der schon unten in der Tabelle steht,noch schlechter reden. Ich wette,das Heilbronn kein 6-Pkt-WE holt.
7 | Senator | 14.01.2011 @ 18:30
Immer deren Trainer Rocco Roletti! Oder wie der heisst ;-)
8 | Löwe1990 | 17.01.2011 @ 05:48
Tja, war wohl nüscht.
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Ein Optimismus, den Verteidiger Torsten Fendt teilt. "Wir haben gerade eine sehr gute Stimmung in der Mannschaft", sagt Fendt. Positive Gedanken, die sich in positiven Ergebnissen niederschlagen. "In Bremerhaven habe ich schon nach fünf Minuten gemerkt, dass wir gewinnen werden", sagt Fendt. Ein Selbstvertrauen, das sich schnell in Überheblichkeit verwandeln könnte. Das befürchtet Rossi aber nicht. "Wir haben keinen in der Mannschaft, der sich für den Größten hält", sagt er. Der Falken-Coach ist zuversichtlich, dass seine Mannen frei von jeder Lässigkeit oder Arroganz die vermeintlich leichten Aufgaben an diesem Wochenende angehen werden. "Für mich ist es gerade sehr leicht zu arbeiten. Die Mannschaft regelt eigentlich alles selbst", meint der Falken-Coach.
Gutes Training
Vor allem das erste Training am Dienstag nach drei freien Tagen hat bei Rossi für ein gutes Gefühl gesorgt. "Meine Spieler waren unglaublich gut drauf", lobt der Falken-Trainer. Sehr konzentriert spulten sie das Programm ab, so dass sie sogar eher vom Eis konnten als Rossi gedacht hatte. Zudem sorgt die Entspannung der Personallage für entspannte Mienen. Die Verteidigung ist seit der Partie in Bremerhaven am vergangenen Freitag wieder mit sechs Akteuren besetzt. Zuvor hatten sich nur vier Abwehrspieler die Aufgaben geteilt.
"Für eine bestimmte Zeit geht das", sagt Fendt. Ihm und seine Kollegen hatte es gar eine Menge Spaß bereitet, soviel Eiszeit zu bekommen. "Das ist ja nicht üblich", sagt der Verteidiger. Im Angriff kann Rossi in den nächsten Wochen verstärkt mit Toni Ritter planen. "Ich habe mit Mannheim besprochen, dass er die meiste Zeit bei uns ist", sagt der Falken-Trainer über den jungen Förderlizenzspieler. Der neue Torhüter Kellen Briggs ist unterdessen seit Mittwoch in Heilbronn, ein Einsatz heute Abend ist jedoch sehr fraglich. "Wir werden nichts überstürzen", so Rico Rossi.
Neuer Torwart
Ein großes Plus der Falken ist die Ausgeglichenheit der Sturmreihen. "Wir haben drei Blöcke, die Spiele entscheiden können", freut sich Rossi. Die meisten Gegner können nur auf zwei wirklich gefährliche Angriffsformationen bauen. In Weißwasser wären sie froh, hätten sie zumindest die. Das Schlusslicht wartet seit dem 21. November auf einen Sieg. Unter der Woche haben die Füchse auf die Verletzung von Torwart Ryan MacDonald reagiert und mit Dominik Halmosi eine neue Nummer eins verpflichtet. Ob das die Wende bringen wird? Sollte alles normal laufen, wohl nicht. Darauf sollten sich die Falken aber nicht verlassen.
Von Marco Scheinhof
Quelle: www.stimme.de