Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Klarer Falkensieg bei Briggs-Debüt
15.01.2011 | 12:05 Uhr von
Es hatte geklappt. Am Mittwoch war Kellen Briggs erst in Deutschland gelandet, gestern stand er schon als neue Nummer eins im Tor der Heilbronner Falken. Im Eiltempo hatten ihm die Falken-Verantwortlichen einen gültigen Spielerpass sowie eine Arbeitserlaubnis beschafft. So durfte Briggs seinen Einstand gleich mit einem Sieg feiern. Gegen das Zweitliga-Schlusslicht Lausitzer Füchse gewannen die Heilbronner am Freitagabend vor 1710 Zuschauern in der Eishalle Heilbronn mit 7:3 (2:1,4:1,1:1). Es war der erwartete, wenn auch gerade zu Beginn nicht glanzvoll herausgespielte Erfolg.

Glück gehabt

In der zweiten Minute war Briggs erstmals gefordert. Einen Schuss von der blauen Linie lenkte er mit der Schlägerhand neben das Tor. In Minute vier hatte er Glück, als Arturs Kruminsch alleine vor ihm auftauchte, aber für einen Torerfolg zu hoch zielte. In Minute neun erlebte Briggs seinen ersten Rückschlag. Die Falken waren in Unterzahl, verloren ungeschickt den Puck an der Bande − Christian Grosch nutzte das zum 1:0 für die Gäste. Er schoss Briggs den Puck durch die Schoner.

Die Falken waren kurze Zeit irritiert, fanden aber recht prompt eine passende Antwort. Nach schönem Spielzug stand Justin Cox völlig frei und hämmerte den Puck zum 1:1 (10.) ins Netz. Weißwasser wehrte sich in der Folge erfolgreich, allerdings nur bis die Falken ihre erste Überzahlgelegenheit hatten. Wie in den vergangenen Partien gewohnt, nutzten sie diese Möglichkeit. Tomas Martinec erzielte das 2:1 (20.). Dass das Powerplay gerade zu den Heilbronner Stärken gehört, erlebten die Gäste in Minute 24 erneut. Diesmal traf Thomas Gödtel − 3:1. Nur Augenblicke später markierte Michel Léveillé nach feiner Vorarbeit von Fabio Carciola das 4:1 (25.). Weißwasser reagierte mit einer Auszeit, die offenbar Wirkung zeigte. Kaum ging die Partie weiter, stand es nur noch 2:4. Sven Valenti hatte getroffen (25.).

Wo ist die Lücke? Falken-Stürmer Michel Léveillé findet in dieser Situation keinen Weg, um den Puck im Tor der Lausitzer Füchse unterzubringen.Foto: Andreas Veigel

Überfordert

Es war nicht mehr als ein kleines Lebenszeichen eines in der zweiten Liga gerade offenbar überforderten Teams. Die nächsten Tore kamen wieder von den Hausherren. Erst durch Luigi Calce zum 5:2 (29.), dann durch Thomas Gödtels zweiten Treffer an diesem Abend (34.) zum 6:2. Es war die dritte Überzahlsituationen für die Falken gewesen, zum dritten Mal hatten sie getroffen. Der Puck glitt in den Reihen der Gastgeber flüssig über das Eis, selbst in Unterzahlsituationen kamen sie zu Chancen. Daran änderte sich auch im letzten Abschnitts nichts. Heilbronn dominierte und kombinierte, Weißwasser hatte wenig entgegenzusetzen. Die Qualität in der Mannschaft war eindeutig zu wenig, um bei den gerade stark aufspielenden Falken bestehen zu können. Immerhin reichte es noch zum 3:6 durch Sebastian Klenner (46.). Den Schlusspunkt aber setzte Gödtel zum 7:3 (58.)

Falken - Lausitzer Füchse 7:3 (2:1,4:1,1:1)

Tor: Briggs, (Brückmann).

Abwehr: Schütz, Bittner, Baum, Mapes, Fendt, Gödtel.

Angriff: Carciola, Krull, Hackert, Léveillé, Johnson, Martinec, Ritter, Slattengren, Gelke, Cox, Calce, Moosberger, Wenzel.

Tore: 0:1 (9.) Grosch, 1:1 (10.) Cox, 2:1 (20.) Martinec, 3:1 (24.) Gödtel, 4:1 (25.) Léveillé, 4:2 (25.) Valenti, 5:2 (29.) Calce, 6:2 (34.) Gödtel, 6:3 (46.) Klenner, 7:3 (58.) Gödtel.

Schiedsrichter: Lenhart.

Zuschauer: 1710. Strafminuten: 8/14.

Von Marco Scheinhof

Quelle: www.stimme.de
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