Am 26.11.2010 waren die Pinguine das letzte Mal im Fuchsbau zu Gast. Ich gebe zu, dass ich als bekennender Fan der „copy&paste“-Methode erst einmal geschaut habe, was die Kollegin Alexis zum Thema geschrieben hat: Vom „Anschluss an die obere Tabellenhälfte“ und der „Belebung des Konkurrenzkampfes“ ist die Rede, auch die „Verbesserung der Disziplin“ wurde angesprochen. Wie lange ist das her – 100 Jahre? Inzwischen wurden wir eingeholt von einer Realität, wie wir uns schlimmer nicht hätten erträumen können. 16 Niederlagen in Serie, eine Mannschaft, die wie ferngesteuert übers Eis stolpert, ein laues Lüftchen namens „Sturm“ und hinten Tage der offenen Tür.
Die Füchse zieren nunmehr seit dem 26. Spieltag das Tabellenende der 2. Bundesliga. Die Norddeutschen kratzen an den Playoff-Plätze und haben deshalb keinen Punkt zu verschenken. Es ist kein Geheimnis, dass die Führung der Fishtown Pinguins die Einweihung der neuen Halle im März 2011 am liebsten mit dem Erreichen der Playoffs feiern würde. Dafür wurde augenscheinlich auch Geld in die Hand genommen und ein hochwertiger Kader verpflichtet. Topscorer und bester Torschütze in Personalunion ist Christopher Stanley (18 Tore 23 Assist 41 Punkte). Auch Carsten Gosdeck dürfte seine Wechsel an die Küste nicht bereut haben, mittlerweile ist er zweitbester Torschütze und drittbester Scorer. Die Formkurve von Marian Dejdar zeigt auch nach oben, er dürfte der Abwehr einige Probleme bereiten. Die Küstenbewohner sind auf dem aufsteigenden Ast, beim letzten Heimspiel wurde der ETC mit 7:1 aus der Halle gefegt (und nach einhelliger Meinung war man da noch gnädig).
Was bleibt also für die Füchse? Da die letzten drei der Tabelle den Absteiger in einer Doppelrunde ausspielen, ist es egal, ob man 11. oder 13. wird. Der Abstand auf Platz 10 beträgt mittlerweile elf Punkte, d.h. man müsste schon 4-mal am Stück gewinnen, um einen Effekt zu erzielen. 4 Siege hintereinander – wie fühlt sich das denn an?
Eigentlich kann es für die Füchse nur darum gehen, das Gesicht zu wahren und ohne Verletzte in die entscheidende Saisonphase zu gehen.
1 | tommy | 21.01.2011 @ 15:35
sehr gut geschrieben ... daumen hoch!
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Die Füchse zieren nunmehr seit dem 26. Spieltag das Tabellenende der 2. Bundesliga. Die Norddeutschen kratzen an den Playoff-Plätze und haben deshalb keinen Punkt zu verschenken. Es ist kein Geheimnis, dass die Führung der Fishtown Pinguins die Einweihung der neuen Halle im März 2011 am liebsten mit dem Erreichen der Playoffs feiern würde. Dafür wurde augenscheinlich auch Geld in die Hand genommen und ein hochwertiger Kader verpflichtet. Topscorer und bester Torschütze in Personalunion ist Christopher Stanley (18 Tore 23 Assist 41 Punkte). Auch Carsten Gosdeck dürfte seine Wechsel an die Küste nicht bereut haben, mittlerweile ist er zweitbester Torschütze und drittbester Scorer. Die Formkurve von Marian Dejdar zeigt auch nach oben, er dürfte der Abwehr einige Probleme bereiten. Die Küstenbewohner sind auf dem aufsteigenden Ast, beim letzten Heimspiel wurde der ETC mit 7:1 aus der Halle gefegt (und nach einhelliger Meinung war man da noch gnädig).
Was bleibt also für die Füchse? Da die letzten drei der Tabelle den Absteiger in einer Doppelrunde ausspielen, ist es egal, ob man 11. oder 13. wird. Der Abstand auf Platz 10 beträgt mittlerweile elf Punkte, d.h. man müsste schon 4-mal am Stück gewinnen, um einen Effekt zu erzielen. 4 Siege hintereinander – wie fühlt sich das denn an?
Eigentlich kann es für die Füchse nur darum gehen, das Gesicht zu wahren und ohne Verletzte in die entscheidende Saisonphase zu gehen.