Mentales Aufbautraining – so sahen Lausitzer Füchse und die Handballfrauen von Rot-Weiß Bad Muskau ihr gemeinsames Training.
Vor gemischter Fankulisse absolvierten gestern die Lausitzer Füchse aus Weißwasser und das Frauen-Handballteam von Bad Muskau in der Sporthalle der Pückler-Stadt erstmals ein gemeinsames Training. Der sicher von manchem Zaungast erwartete Trikottausch blieb aus – nicht aber Beifall für die Idee und die Sportler.
„In erster Linie ging es mir darum, mit der Trainingseinheit den Spielern eine Ablenkung zu verschaffen. Sie sollten den Kopf etwas freibekommen und nicht ständig an Eishockey denken“, so Füchse-Trainer Dirk Rohrbach. Sein Team unterlag bisher 18 Spiele in Folge. Freitag steht in der Eishalle Weißwasser der nächste „harte Brocken“ gegen Ravensburg an.
In gemischten Teams spielten die Bad Muskauer Handballfrauen von Rot-Weiß und die Weißwasseraner Füchse gestern Abend. Foto: Johannes Rehle
Eine Niederlagenserie kennen auch die Ostsachsenligistinnen von Bad Muskau. „Wir brachen sie erst Sonntag gegen Bernstadt“, sagt Nancy Nadebor, die gemeinsam mit Schwester Manja und Füchse-Kapitän Sebastian Klenner die Idee für das Training hatte. „Die Füchse sind spielerisch gut. Der fehlende Erfolg ist nur eine Kopfsache. Wir Handballerinnen kennen das.“
Aus dem gemeinsamen harten Training, aus Spiel und Erfahrungsaustausch schöpften beide Teams neue Kraft. Positiver Nebeneffekt: Fans und Aktive beider Sportarten und Vereine kamen sich näher. „Dies ist auch Ziel unserer Firmengruppe, weshalb wir beide Teams sponsoren“, so Nancy Nadebor.
"Füchse und Handballerinnen tauschen Erfahrungen – aber keine Trikots" Ich hab nen Arbeitskollegen, der würde sich das Wortspiel gedanklich ausmalen und vor Freude die Oberschenkel blau kloppen. Jut er ist auch bissel anders.
2 | Trumph | 26.01.2011 @ 20:17
vielmehr interessiert doch, warum spielen Handballerinnen gegen Eishockeyspieler Basketball?? (siehe Foto!)
Irre!
3 | Mozart | 26.01.2011 @ 21:45
Zur Erwärmung. Danach gabs nen Handballspiel, Endstand gezählt 14-14, Anzeigetafel 15-14 für Bad Muskau....
4 | Kah-punkt | 26.01.2011 @ 21:55
@mozart, naaa, haste selbst mit gezählt und wieviel bierchen hattest du?!?!? ;-) neee, spaß bei seite, ich weiss wer die anzeige bedient hat... ^^
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Vor gemischter Fankulisse absolvierten gestern die Lausitzer Füchse aus Weißwasser und das Frauen-Handballteam von Bad Muskau in der Sporthalle der Pückler-Stadt erstmals ein gemeinsames Training. Der sicher von manchem Zaungast erwartete Trikottausch blieb aus – nicht aber Beifall für die Idee und die Sportler.
„In erster Linie ging es mir darum, mit der Trainingseinheit den Spielern eine Ablenkung zu verschaffen. Sie sollten den Kopf etwas freibekommen und nicht ständig an Eishockey denken“, so Füchse-Trainer Dirk Rohrbach. Sein Team unterlag bisher 18 Spiele in Folge. Freitag steht in der Eishalle Weißwasser der nächste „harte Brocken“ gegen Ravensburg an.
Eine Niederlagenserie kennen auch die Ostsachsenligistinnen von Bad Muskau. „Wir brachen sie erst Sonntag gegen Bernstadt“, sagt Nancy Nadebor, die gemeinsam mit Schwester Manja und Füchse-Kapitän Sebastian Klenner die Idee für das Training hatte. „Die Füchse sind spielerisch gut. Der fehlende Erfolg ist nur eine Kopfsache. Wir Handballerinnen kennen das.“
Aus dem gemeinsamen harten Training, aus Spiel und Erfahrungsaustausch schöpften beide Teams neue Kraft. Positiver Nebeneffekt: Fans und Aktive beider Sportarten und Vereine kamen sich näher. „Dies ist auch Ziel unserer Firmengruppe, weshalb wir beide Teams sponsoren“, so Nancy Nadebor.
Von Sabine Larbig
Quelle: Sächsische Zeitung